Borussia Mönchengladbach

Hecking: „Haben die richtigen Momente erwischt, um vorne die Tore zu erzielen“

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Borussia Mönchengladbach hat mit dem 3:1 gegen Werder Bremen seinen Höhenflug fortgesetzt. Für Dieter Trainer Hecking erklärte, sein Team sei momentan einfach effizient und habe das Gespür für die richtigen Situationen.

So lobte der Gladbacher Erfolgstrainer sein Team auch dementsprechend auf der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft hat einen sehr fokussierten Auftritt hingelegt.“ Besonders galt dies für Topstürmer Alassane Plea, der Bremen mit drei Toren (39., 48. und 52.) quasi im Alleingang besiegte. Warum sich Gladbach weiterhin erster Verfolger der Dortmunder Borussia nennen darf, das wusste Hecking zu benennen: „Wir waren nicht nur bei Ballbesitz sehr konzentriert, sondern haben dem Gegner in der Defensive nur sehr wenige Räume gegeben.“ Zudem habe seine Mannschaft „die richtigen Momente erwischt, um vorne die Tore zu erzielen“, erklärte der 54-Jährige. Den aktuellen Lauf gelte es zwar „so lange wie möglich fortzuführen“, dennoch freut sich Hecking nun auf die anstehende Länderspielpause: „Jetzt können wir erstmal in der Länderspielpause den Blick auf die Tabelle genießen, dann bereiten wir uns wieder auf die kommenden Aufgaben vor.“

Gladbach steht „zurecht auf Platz zwei der Tabelle“

Matchwinner Alassane Plea wusste nach der Partie bei wem er sich zu bedanken hatte: „Ich muss meinen Kameraden ein großes Lob aussprechen. Sie haben mich super aufgenommen, ich fühle mich richtig wohl und will der Mannschaft mit meinen Toren helfen, weiter erfolgreich zu sein“, sagte der Franzose, der nun mit acht Toren in elf Spielen die Torjägerliste anführt. Sportdirektor Max Eberl sieht den aktuellen Tabellenplatz als Resultat der guten Arbeit des Teams: „Die 23 Punkte, die wir bislang geholt haben, haben wir allesamt verdient errungen. Deshalb stehen wir nach elf Spieltagen auch zurecht auf Platz zwei der Tabelle.“

Schwache Bremer Offensive und Defensive

Bremens Trainer Florian Kohfeldt ärgerte sich hingegen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel über die Fehler seiner Mannschaft: „Wir machen momentan zu wenige Tore und fangen uns zu einfache Gegentreffer. Bei aller Qualität von Gladbach darf es einfach nicht passieren, dass wir innerhalb von 15 Minuten drei Gegentore bekommen.“ Dennoch wolle er nun nichts „Grundlegendes in Frage“ stellen, schließlich sei Gladbach „schwer zu verteidigen“ gewesen und bei seinem Team „kein dramatischer Leistungsabfall zu erkennen“ gewesen.

About Stefan Katzenbach

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