1. FC Magdeburg

Hecking fordert: „Die 3. Liga sollte sich zusammenraufen!“

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In der 3. Liga soll ab dem 30. Mai wieder der Ball rollen. Sehr zum Unverständnis einiger Vereine, die sich bereits im Vorfeld gegen einen Re-Start ausgesprochen haben. Für Trainer Dieter Hecking vom Hamburger SV sollte die Uneinigkeit möglichst bald ein Ende haben.

Von fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Die ostdeutschen Vereine in der 3. Liga hatten sich zuletzt immer wieder für einen Saisonabbruch stark gemacht. Aufgrund diverser Verordnungen in den einzelnen Bundesländern können die Klubs 1. FC Magdeburg, Hallescher FC und Carl Zeiss Jena erst verspätet ins Training einsteigen – letzterer hätte vor dem ersten Pflichtspiel überhaupt keine Einheit. Die Fortsetzung der Saison sorgte in jenen Lagern für große Verstimmung. Für Dieter Hecking vom Hamburger SV sollten die Wogen auf Nachfrage von fussball.news schnellstmöglich geglättet werden: „Ich kann nur dafür plädieren: Auch die dritte Liga sollte sich zusammenraufen und ein vernünftiges Bild abgeben. Deshalb wäre ich froh, wenn auch sie schnellstmöglich wieder ins Spielen kommen.“

Abstiegsgefahr als Faktor?

Ob die genannten Vereine, allesamt im Abstiegskampf der 3. Liga unterwegs, in alldem auch sportliche Interessen verfolgen, wird heftig diskutiert. Carl Zeiss Jena steht mit 16 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer auf dem letzten Rang der dritten Liga. Der 1. FC Magdeburg und Halle gerade noch so über dem Strich. Hecking musste allerdings auch zugeben, dass der Föderalismus in Deutschland seine Tücken hat: „Dann gibt es unterschiedliche Ländersachen, wo dann Dinge anders gehandhabt werden. Ob das aber mit Fußball oder Tabellensituation in Verbindung zu bringen ist, entzieht sich meiner Kenntnis“, so Hecking weiter.

About Benjamin Heinrich

Benjamin Heinrich, Jahrgang 1990, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und zählt seit der Saison 2019/20 zum Autorenteam von fussball.news.

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