Borussia Dortmund

Hazard-Zukunft: Eberl kündigt weitere Vertragsgespräche an

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Thorgan Hazard zählt zu den Topleuten bei Borussia Mönchengladbach in dieser Saison. Der Flügelstürmer profitiert von der Systemumstellung und erzielte bereits sieben Treffer. Manager Max Eberl kämpft weiter um einen langfristigen Verbleib.

„Thorgan ist seit 2014 bei uns und hat immer einen Schritt nach vorne gemacht“, lobte Max Eberl Offensivmann Thorgan Hazard im kicker. Vor allem im Abschluss ist der 25-Jährige noch zielstrebiger geworden: „Er ist noch klarer in seinen Abschlusssituationen geworden. Sein Gefühl, wann er sich wo aufzuhalten hat, ist ausgeprägter geworden.“ Zudem stellte Eberl lobend dessen Mannschaftsgedanken in den Vordergrund: „Und er ist dabei ein kompletter Teamplayer, verteidigt immer engagiert mit.“

Hazard könnte die Pulisic-Lücke schließen

Die Kehrseite der Medaille: Hazard kann sich vor Interessenten kaum retten. Neben vielen ausländischen Klubs aus England, Spanien und Italien fiel seit neustem auch der von Borussia Dortmund. Christian Pulisic wird den BVB im kommenden Sommer wohl verlassen – und dann könnte der Belgier die Lücke schließen.

Deshalb würde Hazard zum BVB passen

Schnelligkeit, Torgefahr, Wendigkeit, eine starke Technik – und der deutschen Sprache mächtig. Das Gesamtpaket Thorgan Hazard ist hochattraktiv. Zudem kennen die beobachtenden Klubs die Vertragssituation: 2020 läuft der Kontrakt aus, die Gladbacher können nur noch am Ende dieser Spielzeit Geld für ihn kassieren.

Eberl kündigt weitere Verhandlungen an

Eberl hat die Hoffnung auf eine Verlängerung noch nicht aufgegeben und sagte: „Wir haben mit ihnen eine offene, ehrliche, tolle Kommunikation. Thorgan kennt unser großes Interesse, den Vertrag verlängern zu wollen. Gleichzeitig will er natürlich wissen, wohin sich Borussia entwickelt. Das akzeptieren wir.“ Aktuell belegt die Fohlenelf einen starken zweiten Platz, die Champions League könnte also zum Thema werden. Eberl nannte den Zeitpunkt für die nächsten Verhandlungsrunden: „Wir werden uns im Frühjahr noch mal hinsetzen und darüber sprechen, was den Sommer angeht.“ Sollte Hazard ablehnen, stehen Ablösesummen in Höhe von 30 Millionen Euro im Raum.

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