Bundesliga

Hayer: Mainz in entscheidenden Momenten zu grün

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Mainz 05 musste am Sonntag die erste deftige Niederlage der Saison einstecken. Bei Borussia Mönchengladbach gingen die Rheinhessen mit 0:4 unter. Zuvor hatten sie in sieben Spielen insgesamt nur vier Gegentreffer kassiert. Ex-Profi Fabrizio Hayer macht ein Defizit an Erfahrung auf dem Feld aus.

„Was mir zuletzt gefehlt hat, ist ein Spieler, der die Mannschaft in schwächeren Phasen führt“, schreibt der 49-Jährige in einer Kolumne für die Bild-Zeitung. Ein Leitwolf hätte der Mannschaft nach dem zweiten Gegentor in der 53. Minute „Ruhe verordnet“, ist er sich sicher. Stattdessen kassierten die Nullfünfer innerhalb zehn Minuten zwei weitere Treffer. Trainer Sandro Schwarz sprach anschließend von „jugendlichem Leichtsinn“ in seiner Truppe. Ein potenzieller Führungsspieler soll Jean-Philippe Gbamin sein, den Hayer allerdings „noch nicht so weit“ sieht.

Mainz muss Panik vermeiden

Trotz des jüngsten Negativtrends mit nur zwei Punkten aus den vergangenen fünf Begegnungen fordert er allerdings zur Besonnenheit auf. „Panik ist das Stichwort“, so Hayer. „Genau die müssen die Mainzer nun vermeiden. Aus der Niederlage müssen Lehren gezogen werden, aber man sollte diesen Weg nun weitergehen.“ Deshalb lobte er Schwarz für dessen Reaktion nach der Niederlage am Niederrhein. Der Mainzer Cheftrainer habe geschickt vermieden, auf die junge Mannschaft einzuschlagen. Stattdessen habe er sie getröstet und wieder aufgerichtet. Für die vielen jungen Spieler sei das der genau richtige Weg, so Hayer. Der gebürtige Wiesbadener spielte insgesamt 182 mal in der 2. Bundesliga für die Nullfünfer.

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