Bayer 04 Leverkusen

Havertz-„Tief“: Deshalb schmerzt der Brandt-Abgang

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Kai Havertz hat bei Bayer 04 Leverkusen noch nicht zur gewohnten Topform gefunden. Wie sehr fehlt ihm der zu Borussia Dortmund abgewanderte Julian Brandt?

Julian Brandt und Kai Havertz haben in der Rückrunde der Saison 2018/19 gemeinsam im Mittelfeld von Bayer 04 Leverkusen dominiert und die Strippen gezogen. Die Werkself zog so im Endspurt noch in die Champions League ein, Gala-Auftritte wie gegen Eintracht Frankfurt (6:1) oder Hertha BSC (5:1) entzückten die Zuschauer. Brandt schaffte die Räume, in die Havertz hineinstoßen konnte.

So wichtig war Brandt für Bayer – und Havertz

An 29 Rückrundentore waren die Kumpels in diesen 17 Bundesligapartien beteiligt. Während Brandt danach für 25 Millionen Euro zum BVB abwanderte, entschied sich Havertz zum Verbleib. Inzwischen steckt der 20-Jährige erstmals in seiner kometenhaft verlaufenden Karriere in einem Tief. Zwar gelangen ihm in der Bundesliga bislang zwei Treffer und eine Vorlage.

Noch keine Harmonie mit Demirbay

Doch der Glanz fehlt vor allem in der Champions League, wo die Null noch steht. Havertz vermisst das Zusammenspiel mit Brandt. Während Neuzugang Nadiem Amiri langsam reinwächst, konnte Rekordtransfer Kerem Demirbay noch überhaupt nicht überzeugen. Gegen Juventus Turin (0:3) kam Bayer nicht ins Spiel – und Havertz hing in der Luft. Dabei sind die Leverkusen von dessen Genialität und Spielfreude in gewisser Weise abhängig. Doch ohne Brandt muss sich das Juwel des deutschen Fußballs offenbar noch neu erfinden. Es bleibt festzuhalten: Der Abgang des 23-Jährigen zu Borussia Dortmund schmerzt mehr, als es anfangs noch erwartet wurde.

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