Bayer 04 Leverkusen

Havertz: 2018 zwischen DFB-Lust und Bayer-Frust

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Kai Havertz hat ein bewegtes Jahr 2018 hinter sich. Persönlich lief es herausragend für den kreativen Mittelfeldmann. Nach seinem Debüt im Nationalteam im Herbst gilt er bereits jetzt als feste Größe für die Zukunft. Mit Bayer Leverkusen lief es nicht wunschgemäß. Der 19-Jährige blickt zurück.

„Das gehört sicherlich zu den besonderen Erlebnissen in meiner Karriere“, so Havertz gegenüber der Bild-Zeitung über sein Debüt in der DFB-Elf gegen Peru. Aufgrund der Situation im Spiel habe er allerdings gar keine Zeit gehabt, nervös zu sein. Ganz anders erging es dem gebürtigen Aachener bei seiner Startelf-Premiere beim 3:0 gegen Russland im November. „Auf dem Platz zu stehen und die Hymne zu hören: Das war etwas ganz Besonderes. Dafür habe ich Jahre lang hart gearbeitet und auf einiges verzichtet.“

Besonderer Tiefpunkt Pokal-Halbfinale

Die persönlichen Highlights stehen im Widerspruch zur insgesamt enttäuschenden Hinrunde mit der Werkself. „Eindeutig unter Wert geschlagen“ habe sich das Team in der bisherigen Saison, so Havertz. Die größte Enttäuschung sei allerdings das 2:6 gegen den FC Bayern im Halbfinale des DFB-Pokals gewesen. „Wir waren nur einen Schritt vom Endspiel in Berlin entfernt. Dieses Duell in der Hauptstadt übt eine große Faszination aus. Das will ich in meiner Karriere auf jeden Fall noch erreichen.“ Leverkusen trifft in der nächsten Runde auf den Zweitligisten 1.FC Heidenheim. Havertz‘ Traum vom Finale sollte da aller Voraussicht nach noch nicht enden.

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