Bundesliga

Hat Dadashov die Botschaft verstanden?

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Aus Frankfurt für fussball.news berichtet Christopher Michel

Renat Dadashov stand im Eintracht-Trainingslager in Murcia im Mittelpunkt – obwohl er gar nicht dabei war. Sportvorstand deckelte das Talent der Hessen, sein körperlicher Zustand sei in einem ganz schlechten Zustand gewesen. Die Wörtchen Einstellung und Professionalität fielen dabei. Wie reagiert der 19-Jährige darauf?

Die Überraschung war groß, als es hieß, Dadashov käme nicht mit in den Südosten von Spanien. Bobic wurde deutlich, nachdem er von fussball.news auf den Grund angesprochen wurde: „Renat kriegt schon noch was zu hören, vor allem was das Thema Professionalität bedeutet. Es ist schön und gut, wenn man einen Profivertrag unterschreibt. Es gehört aber viel mehr dazu. Es geht nicht nur darum, einen Vertrag zu unterschreiben, sondern auch als Profi aufzutreten.“

Kraaz rät, genauestens zuzuhören

Es waren schallende Ohrfeigen aus der Ferne, die Dadashov über sich ergehen lassen musste. Armin Kraaz, Leiter des Jugendleistungszentrums, wollte sich auf Nachfrage von fussball.news nicht detailliert äußern, weil es noch keine Gespräche zwischen ihm und dem Spieler gab. Er riet dem gebürtigen Rüsselsheimer dazu, die Hinweise anzunehmen und an sich zu arbeiten.

Hat Dadashov die Kritik verstanden?

Sein Bild auf der Fotoplattform Instagram zeigt: Ein kleiner Anfang scheint getan. Er postete: „Fliegst du hoch, fällst du tief. Aber die Kunst bleibt die, aufzustehen und noch höher zu fliegen, niemals zu zerbrechen lassen und immer weiter Gas zu geben.“ Sollte Dadashov den Worten Taten folgen lassen, werden sie den noch bis 2019 gebundenen Youngster bei der Eintracht nicht fallen lassen – auch wenn schon über ein Leihgeschäft in die Dritte Liga, etwas zum Hallescher FC, spekuliert wird.

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