1. FC Kaiserslautern

Hat Bader den FCK noch im Griff?

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Beim 1. FC Kaiserslautern läuft aktuell vieles schief, die Entlassung von Trainer Michael Frontzeck bildet dabei nur die Spitze des Eisbergs. Hat Manager Martin Bader die Lage beim Traditionsklub in der 3. Liga noch im Griff?

0:5 hieß es am vergangenen Freitagabend nach 90 Minuten bei der Spielvereinigung Unterhaching. Die Entlassung von Michael Frontzeck war nach dem Debakel unvermeidbar, zu schwach war der Auftritt der Pfälzer in diesem elementar wichtigen Duell. Fest steht: Mit einem Top-Kaderbudget von 5,5 Millionen Euro wurde der Kader im Sommer nicht so verstärkt, wie es für den Aufstiegskampf nötig gewesen wäre. Und: Martin Bader hielt zu lange am Trainer fest und zockte darauf, dass die Wende irgendwie erzwungen werde.

Löhmannsröben kam offenbar ohne Geldstrafe davon

Dabei berichteten verschiedene Zeitungen, vor allem der kicker, frühzeitig über offenkundige Probleme. Im Griff haben die Verantwortlichen rund um Bader den Klub aktuell offenbar nicht. Ein Beispiel: Jan Löhmannsröben soll nach der 1:4-Niederlage bei Hansa Rostock am 15. Spieltag einen Tag später exzessiv Karneval gefeiert haben. Eine für einen solchen Fall angemessene Geldstrafe blieb laut kicker-Informationen offenbar aus.

Baders nächste Patrone muss sitzen

Fest steht: Baders nächste Patrone muss sitzen. Es gilt, den Kader auf den Prüfstand zu stellen, realistisch einzuschätzen und genauestens zu überlegen, welcher Trainer eine Linie reinbringen kann. Der neue Mann muss den Abstiegskampf vermeiden und sich – sollte die Lizenz gesichert werden – auf ein wirtschaftlich deutlich schwieriges Jahr in der 3. Liga einstellen.

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