Bundesliga

Hasenhüttl, Weinzierl und Co.: Das sollen die Trainerkandidaten beim VfB sein

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Der VfB Stuttgart hat am Sonntag als erster Bundesligist der Saison seinen Trainer entlassen. Tayfun Korkut muss nach der 3:1-Niederlage gegen das bis dahin sieglose Hannover 96 seinen Hut nehmen. Beim Tabellenletzten werden nun vor allem zwei Namen gehandelt: Ralph Hasenhüttl und Markus Weinzierl.

Die Stuttgarter Nachrichten bezeichnen den Österreicher und den Bayern als 1-A- und 1-B-Lösung für die Schwaben. Für Hasenhüttl spreche, dass Sportchef Michael Reschke nach dem eher konservativen und auf Sicherheit bedachten Korkut einen Trainer suche, der mit mehr Abenteuerlust und Offensivdrang agieren lässt. Allerdings ist der ehemalige Cheftrainer des FC Ingolstadt und von RB Leipzig dem Vernehmen nach heiß begehrt. So soll beispielsweise Bayer Leverkusen ernsthaft an eine Verpflichtung des 51-Jährigen denken. Dass Hasenhüttl nach seinem Engagement bei den Sachsen mit der Teilnahme an der Champions League zum Tabellenletzten gehen werde, gelte als unwahrscheinlich.

Weinzierl war schon Kandidat

Deshalb könnte vieles auf Weinzierl deuten. Dem Bericht zufolge war der 43-Jährige bereits Kandidat, bevor Korkut im Frühjahr die Nachfolge von Aufstiegstrainer Hannes Wolf antrat. Allerdings war er damals noch bei Schalke 04 unter Vertrag. Inzwischen wurde das Papier gegen Zahlung einer Abfindung aufgelöst, sodass einer Anstellung nichts im Wege stehen würde. Weinzierl hat sich in der Branche mit seiner Arbeit beim FC Augsburg einen guten Namen gemacht. Bei Schalke hielt er sich allerdings nur eine Saison. In der erreichten die Königsblauen aber immerhin das Viertelfinale der Europa League.

Weitere Namen

Neben den beiden wohl favorisierten Kandidaten nennt das Blatt mit Peter Bosz, Roger Schmidt und Peter Stöger drei weitere Namen für den vakanten Posten beim VfB. Der Niederländer scheiterte in der Vorsaison allerdings derart krachend bei Borussia Dortmund, dass eine Anstellung in der Bundesliga überraschend käme. Schmidt steht noch bis Ende des Jahres 2019 bei Beijing Guoan unter Vertrag und müsste deshalb mit einer Ablöse finanziert werden. Stöger gelte als in seiner Spielanlage zu nahe an Korkut, um ein ernsthafter Kandidat zu sein. Egal, auf welchen Namen sich der VfB versteifen wird, der neue Cheftrainer soll dem Bericht zufolge bereits gegen den Tabellenführer aus Dortmund nach der Länderspielpause auf der Bank sitzen.

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