Bundesliga

Hasebe: Hütter „kommuniziert mehr mit den Spielern als Kovac“

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Als Eintracht Frankfurt vier der ersten fünf Pflichtspiele der neuen Saison verlor, waren die Unkenrufe lautstark. Neu-Trainer Adi Hütter galt vielerorts schon als ein Kandidat auf die erste Trainerentlassung der Bundesliga. Inzwischen haben die Hessen die Kurve gekriegt. Ein wichtiger Faktor dabei: Makoto Hasebe ist inzwischen in Bestform.

Dem Japaner kommt in der zuletzt so erfolgreichen Systematik mit Dreierkette eine absolute Schlüsselrolle zu. Seit seiner Rückkehr in die Startelf in der Europa League gegen Olympique Marseille Mitte September hat die Eintracht vier Siege, ein Remis und nur eine Niederlage (1:3 gegen Borussia Mönchengladbach) eingefahren. Hasebe hegt indes ob seiner zwischenzeitlichen Degradierung aber keinerlei Groll auf den Trainer. „Adi kommuniziert mit den Spielern ein bisschen mehr als Niko Kovac“, erklärt er gegenüber dem kicker. „Er hat viel mit mir gesprochen und erklärt, warum ich nicht spiele, deswegen war ich nicht sauer.“

„So lange wie möglich“ bei der Eintracht

Er sei nach den Auftritten mit der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland müde gewesen, so der 34-Jährige. „Das ist Kopfsache. Jetzt bin ich wieder hungrig und gut drauf.“ Nach dem Turnier trat er aus dem Kreis der Blue Samurai zurück, konzentriert sich nun voll auf Frankfurt. Dort will er nach eigener Aussage „so lange wie möglich“ bleiben. „Ich habe von der Eintracht viel bekommen, deshalb will ich dem Verein und den Fans noch mehr zurückgeben“, so Hasebe im Hinblick auf seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag. Mit Leistungen wie während der jüngsten englischen Woche, in der die Hessen dreimal gewannen, sammelt er die besten Argumente.

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