2. Bundesliga

Hartmann-Kritik: „Müssen forcieren, im Spiel zu bleiben!“

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Dynamo Dresden hat durch den Last-Minute-Gegentreffer im Derby gegen den FC Magdeburg (2:2) wichtige Punkte liegen gelassen. Marco Hartmann fand im kicker kritische Worte.

Moussa Kone hatte die Vorentscheidung gegen Magdeburg auf dem Fuß, allerdings verschoss er in der 90. Minute den Elfmeter. Direkt im Gegenzug traf Marius Bülter zum späten Ausgleich in der Nachspielzeit. „Wenn ich mir die Szene angucke – natürlich passieren Fehler, aber da machen wir es Magdeburg ganz schön einfach“, wurde Hartmann in seiner Analyse deutlich.

Walpurgis kann das Team in der Länderspielpause besser kennenlernen

Die Mannschaft sei immer „mehr in den Trab verfallen, wir haben immer mehr Flanken aus dem Halbfeld zugelassen.“ Am Ende konnte sich Magdeburg belohnen, „dann ist das, was passiert ist, auch verdient.“ Der neue Trainer Maik Walpurgis hat in der Länderspielpause erstmals zwei Wochen Zeit, die Mannschaft noch näher kennenzulernen und seine Spielidee einzuimpfen.

Hartmanns knallharte Analyse

Hartmann hatte bereits konkrete Vorschläge, was das Team verbessern muss: „Wir müssen daran arbeiten, wie wir es schaffen, in er zweiten Hälfte ein anderes Gesicht zu zeigen. Denn das hatten wir jetzt schon ein paarmal.“ Die Mannschaft dürfe sich nicht zu weit zurückziehen, „nur hinten drinstehen und warten, bis es vorbei ist, reicht nicht.“ Dynamo müsse „unbedingt forcieren, dass wir im Spiel bleiben, dass wir einen Gegner, der gerade angegriffen hat wie die Wilden, mal wieder überraschen, ihm wehtun.“ Mit 13 Punkten ist Dresden insgesamt nach schwierigem Start und der Trainerentlassung von Uwe Neuhaus alles in allem ordentlich angekommen in der neuen Spielzeit. Jetzt gehe es noch darum, Sicherheit zu gewinnen und Partien frühzeitig zu entscheiden.

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