2. Bundesliga

Harnik: „Habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass der HSV mein Verein ist“

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Der Hamburger SV hat zum Schluss der Transferperiode am Montag noch eine hochkarätige Verpflichtung getätigt. Martin Harnik wechselte von Werder Bremen in seine Geburtsstadt. Obschon er bisher nie für die Rothosen spielte, spürt der Österreicher eine besondere Anziehung des einstigen Bundesliga-Dinos.

„Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass der HSV mein Verein ist“, zitiert die Bild-Zeitung den Angreifer. Die Möglichkeit eines Transfers an die Elbe gab es nach seiner Aussage des Öfteren, aber „es hat nie sollen sein“, wie der 32-Jährige sagt. „Jetzt bin ich froh und glücklich, dass es geklappt hat und ich hier bin.“ Harnik kommt dabei nicht nur zurück nach Hause, sondern auch in eine hervorragend in die neue Saison gestartete Mannschaft mit großen Ambitionen.

„Im Vergleich zu Pizarro bin ich ein Talent“

„Man merkt, hier entsteht etwas Gutes“, so der Ex-Nationalspieler über den Tabellenführer der 2. Bundesliga. „Alles hat Hand und Fuß.“ Er selbst will dabei seinen Anteil leisten. Und den ein oder anderen Kritiker Lügen strafen, der Harnik bereits über dem Zenit wähnt. „Im Vergleich zu Claudio Pizarro bin ich ein Talent“, scherzt der Ex-Bremer. Seine Laktat-Werte seien herausragend, laufen könne er wie ein junger Spieler. Harnik ist ja auch nicht zum Hamburger SV gekommen, um sein Karriereende einzuläuten. Sondern, weil er bei Werder nicht mehr auf die gewünschten Spielanteile kam.

„Besseren Einstand kann es nicht geben“

Wie die Spielplanmacher so wollen, könnte er nun in einer ganz besonderen Partie sein Debüt für den HSV feiern. Nach der Länderspielpause steht das Stadtderby beim FC St. Pauli an. „Das Derby verfolgt ganz Deutschland, einen besseren Einstand kann es nicht geben“, so Harnik. „Ich hoffe natürlich, dabei zu sein.“ Die Länderspielpause kommt wie gerufen, hat er doch einige Tage Zeit, sich zu präsentieren. Zur Premiere mit seinem „Heimatverein“ gegen den Erzrivalen zu gewinnen, hätte beinahe märchenhafte Züge.

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