Bundesliga

Harmlose Hertha verpasst Heimsieg gegen Freiburg

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Hertha BSC hat erneut eine große Chance verpasst, sich entscheidend von den Abstiegsplätzen der Bundesliga abzusetzen.

Die Berliner kamen im Heimspiel gegen den SC Freiburg nur zu einem 0:0 und müssen angesichts sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang den Blick weiter nach unten richten.

Erneut lag das Problem der Hertha, die weiter auf den ersten Heimsieg in diesem Jahr wartet, in der Offensive. Der Hauptstadtklub ist seit vier Spielen torlos. Die Freiburger hatten in der Abwehrarbeit nur wenig Mühe und entführten verdient einen Punkt aus dem Olympiastadion.

Hertha-Trainer Pal Dardai hatte vor dem Anpfiff betont, dass es gegen Freiburg „keine Ausreden“ gebe, ein Sieg müsse her. Die Berliner stürmten aber nicht bedingungslos nach vorne, sondern überließen dem Gast oft die Initiative, um nach Ballgewinnen mit schnellen Kontern gefährlich zu werden.

Diese Taktik funktionierte anfangs gut – nur der Torabschluss war zunächst mangelhaft. Weder Mitchell Weiser (18. und 19.) noch Vedad Ibisevic (23. und 26.) schafften es bei ihren guten Möglichkeiten, den starken SC-Torhüter Alexander Schwolow zu bezwingen.

Die Freiburger machten sich das Leben in der Abwehr durch leichtfertige Ballverluste selbst schwer. Im Spiel nach vorne wussten die Breisgauer mit dem überraschend hohen Ballbesitz kaum etwas anzufangen, Hertha-Keeper Rune Jarstein blieb im ersten Spielabschnitt beschäftigungslos. Erschwerend kam hinzu, dass Freiburg nach einer halben Stunde den verletzten Mittelfeldspieler Amir Abrashi für Nicolas Höfler auswechseln musste.

Nach dem Seitenwechsel riskierte Hertha etwas mehr, Trainer Dardai beorderte Salomon Kalou vom linken Flügel in den Angriff neben Ibisevic. Die erste Chance der zweiten Halbzeit gehörte aber den Gästen: Der Fernschuss von Linksverteidiger Christian Günter strich nur Zentimeter am Pfosten vorbei (50.).

Die Berliner kamen dagegen kaum noch vor das gegnerische Tor. Dardai reagierte und brachte nach einer Stunde  Davie Selke und Ondrej Duda für die wirkungslosen Ibisevic und Kalou. Torraumszenen blieben jedoch weiterhin absolute Mangelware.

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