Bundesliga

Hannover-Pechvogel Prib plant Comeback in der Rückrunde

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Hannover 96 hat vor der Länderspielpause einen wichtigen Dreier im Derby gegen den VfL Wolfsburg eingefahren. Die Mannschaft stellte mit dem 2:1-Sieg den Anschluss an das rettende Ufer her. Bei der Mission Klassenerhalt will auch Edgar Prib mitwirken.

Der Mittelfeldmann hat wegen zweier Kreuzbandrisse seit August 2017 kein Pflichtspiel für die Niedersachsen bestreiten können. Für seine Rückkehr auf den Platz will er sich die nötige Zeit nehmen. „Ich mache mir keinen Druck“, so der 28-Jährige gegenüber Sport Bild. „Die Rückrunde ist das Ziel. Wenn es früher klappt, umso besser.“ Der Gedanke an sein Comeback ist für Prib äußerst motivierend. „Jeden Tag, wenn ich aufwache, sehe ich uns vor meinem inneren Auge in die Arena einlaufen und dann den Schiedsrichter das Spiel anpfeifen.“

„Mich hat keiner im Stich gelassen“

Gleichwohl ist sich der Allrounder bewusst, dass Übermotivation fehl am Platze ist. Es sei wichtig, die Balance zwischen Be- und Entlastung zu finden, stellt Prib klar. Der im heutigen Russland geborene Mittelfeldmann drückt derweil seine große Dankbarkeit gegenüber dem Verein und seinen Mitspielern aus. „Mich hat hier keiner im Stich gelassen“, so Prib. „Das sollte selbstverständlich sein, ist es aber im Profi-Geschäft nicht.“ Unter anderem verlängerten die Niedersachsen im März seinen auslaufenden Vertrag bis 2019. Wenige Wochen zuvor hatte sich der damalige Kapitän der 96er im Training seinen zweiten Kreuzbandriss zugezogen.

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