1. FC Nürnberg

Hamann: Nürnberg in Leipzig „von der ersten Minute überfordert“

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Der 1.FC Nürnberg hat nach der 0:7-Klatsche bei Borussia Dortmund auch im nächsten Auswärtsspiel bei RB Leipzig eine heftige Niederlage hinnehmen müssen. Mit dem 0:6 waren die Franken in Sachsen noch mehr als gut bedient. TV-Experte Dietmar Hamann hält eine Trainerdiskussion dennoch für verfrüht.

„Sie konnten einem schon leid tun“, so der Ex-Nationalspieler bei Sky. „Es hätten mehr als sechs Gegentore sein können. Sie waren einfach von der ersten bis zur letzten Minute überfordert.“ Tatsächlich war die Mannschaft von Gästetrainer Michael Köllner bereits nach der Anfangsphase der Partie geschlagen. Kevin Kampl (4.), Yussuf Poulsen (7.) und Marcel Sabitzer (21.) brachten Leipzig mit 3:0 in Führung. Wie beim Debakel von Dortmund ergaben sich die Nürnberger in ihr Schicksal, anstatt auf ein halbwegs akzeptables Ergebnis zu spielen.

„Acht Punkte hätten sie genommen“

„Wenn du den Nürnbergern acht Punkte bis zu dieser Länderspielpause angeboten hättest, hätten sie die wahrscheinlich genommen“, merkte Hamann allerdings an. „Sieben Stück in Dortmund, sechs heute, das liest sich natürlich nicht gut. Aber ich denke, dass eine Trainerdiskussion nicht zur Debatte steht im Moment.“ Schließlich steht das Köllner-Team nach dem 7. Spieltag auf Rang zwölf. Und somit vor unter anderem der TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen, Schalke 04 und dem VfB Stuttgart. Darin liegt freilich auch eine Gefahr: Die Wahrscheinlichkeit, dass diese stärker einzuschätzenden Mannschaften dauerhaft kriseln werden, dürfte eher gering sein.

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