Borussia Mönchengladbach

Hamann: Kritik an Gladbachs letztem Innenverteidiger-Aufgebot

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Borussia Mönchengladbach hat in der Rolle als erster Verfolger von Tabellenführer Borussia Dortmund am Sonntag Federn lassen müssen. Bei RB Leipzig setzte es eine 0:2-Niederlage. Dietmar Hamann machte den Unterschied in der Leistung der beiden Innenverteidigungen aus.

Der TV-Experte lobte bei Sky ausdrücklich die Darbietung des jungen Pärchens der Hausherren. „Was Upamecano und Konate hinten weggelaufen und weggeköpft haben, war sensationell“, so der ehemalige Nationalspieler. „Das war der Unterschied.“ Bei den Gästen vom Niederrhein seine die Zweikampfwerte zwar auch auf gutem Niveau gewesen, aber Nico Elvedi und Tony Jantschke haben seiner Ansicht nach die entscheidenden Duelle verloren. Besonders das Eigengewächs der Fohlen kritisierte Hamann deutlich.

Hamann kritisiert „unmotiviertes Reingrätschen“

Das letztlich entscheidende 2:0 durch Timo Werner in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit gehe auf die Kappe des gebürtigen Sachsen. „Er darf nie zu Boden gehen“, so Hamann. „Er macht daraus eine gefährliche Situation indem er 30 Meter vor dem Tor unmotiviert reingrätscht.“ Allerdings äußerte der frühere Profi des FC Bayern auch Verständnis für die Leistung des 28-Jährigen. Als gelernter Außenverteidiger sei es immer eine Umstellung, in der zentralen Position agieren zu müssen. Das wird Jantschke allerdings noch öfter tun müssen: Stammspieler Matthias Ginter fehlt mit Frakturen im Gesicht zumindest bis zum Ende der Hinrunde. Elvedi und Jantschke sind deshalb schon so etwas wie das letzte Aufgebot. Auch, weil mit Mamadou Doucoure eine Alternative verletzt fehlt.

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