Bundesliga

Hamann: Deshalb hat die Personalie Hummels Brisanz

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Der FC Bayern München befindet sich aktuell in einer Mini-Krise, die Unruhe im Umfeld wächst. Auch mannschaftsintern soll es Probleme geben, die Personalie Mats Hummels könnte eine brisante werden.

Trainer Niko Kovac wird in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten viel Fingerspitzengefühl zeigen müssen, um den FC Bayern wieder in die Erfolgsspur zu führen. Eine wichtige Frage dabei: Wie geht es in der Innenverteidigung weiter? Der Kroate setzt auf Rotation, Jerome Boateng aber durfte in der Champions League erneut von Beginn an auflaufen, obwohl er einige Tage zuvor gegen Hertha BSC (0:2) schwere Fehler begangen hatte.

Hamann äußert Unverständnis

Hamann äußerte bei Sky sein Unverständnis über diese Entscheidung von Kovac: „Was ich übrigens so gar nicht verstanden habe, ist, dass Boateng im ersten und den anderen wichtigen Spielen, den Vortritt vor Hummels bekommen hat.“ Der ehemalige Profi erklärt, welche Probleme auf den Coach dadurch zukommen könnten: „Wenn ich Hummels wäre und mir ein Spieler vorgezogen würde, der vier Wochen mit einem Wechsel zu Paris kokettiert hat und nur nicht geht, weil die Ablöse nicht stimmte, wäre ich mächtig angefressen. Und eine Mannschaft registriert das. Vor allem, wenn die Leistungen dann so sind, wie zuletzt.“

Boateng Stammspieler

Boateng lief viermal in der Bundesliga, zweimal in der Champions League und einmal im DFB Pokal auf. Kovac setzte auf die Dienste des Abwehrspielers, der allerdings fehlerhaft agiert und nicht mehr die gewohnte Sicherheit im Passspiel hat. Am Samstag (18.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach wird er wohl die Innenverteidigung mit Niklas Süle bilden, Hummels droht auszufallen.

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