Bundesliga

Halstenberg über sein Leipzig-Comeback: „Da gibt es noch was aufzuholen“

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RB Leipzig hat sich vor der Länderspielpause mit vier Pflichtspielsiegen am Stück in absolute Bestform geschossen. Die Unterbrechung im Rhythmus kommt angesichts des frühen Saisoneinstiegs für viele Spieler wohl ganz gelegen. Nicht aber für Marcel Halstenberg, der nach einem Kreuzbandriss erst im September sein Comeback feierte.

„Ich denke, da gibt es noch ein bisschen was aufzuholen, hintenraus hat man schon gemerkt, dass es zäh geworden ist“, geht der 27-Jährige gegenüber dem kicker realistisch mit seinen Leistungen um. Zwei Torvorlagen stehen für ihn in fünf Pflichtspielen schon zu Buche, am Limit spielt er aber noch nicht. „Zufrieden kann man nie sein. Ich habe mir die Spiele angeschaut und zwischendurch schon gedacht: ‚Warum machst du dies oder das?‘ Das Feintuning fehlt manchmal noch.“ Immerhin habe er aber schon bei seinen ersten Einsätzen nach der monatelangen Pause die nötige Spritzigkeit gefühlt.

Traum von der Nationalelf lebt

Ohne Bedenken sei er in die Spiele gegangen, so Halstenberg. Obwohl es „anstrengend für den Kopf“ sei, nach langer Verletzungspause die ersten male wieder mit 21 anderen Profis auf dem Feld zu stehen. Seinen Blick richtet der gebürtige Niedersachse derweil in die Zukunft. Die Nationalmannschaft hat er sich erneut zum Ziel gemacht. Im November 2017 debütierte er gegen England, hätte ohne den Kreuzbandriss sicher Chancen auf eine WM-Teilnahme gehabt. „Klar möchte ich mich noch mal in den Vordergrund spielen und wäre sehr froh, wenn vielleicht schon nächsten Monat der Anruf käme“, äußert sich Halstenberg hoffnungsvoll. Mit Stammspieler Jonas Hector und September-Neuling Nico Schulz scheint Bundestrainer Joachim Löw seine Linksverteidiger fürs erste allerdings gefunden zu haben.

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