2. Bundesliga

Halilovic bereut seine Zeit beim HSV

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Der Hamburger SV hatte im Sommer 2016 mit Alen Halilovic eines der größten Talente des FC Barcelona verpflichten können. Allerdings erwies sich der Mittelfeldspieler schnell als Flop und brach nach kürzester Zeit seine Zelte wieder ab.

In einem halben Jahr sammelte Alen Halilovic nur rund 154 Spielminuten – zu wenig für die eigenen Ansprüche, aber auch die des Hamburger SV. Doch die Umstände waren alles andere als passend, wie er im Gespräch mit Voetbal International verriet: „Der HSV ist ein sehr großer Verein und die Verantwortlichen hatten viel Vertrauen in mich. Alles schien perfekt, aber nach ein paar Spielen wurde der Trainer entlassen.“

Trainer-Wechsel als Nachteil für Halilovic

Coach Bruno Labbadia und der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer hatten Halilovic, den Lieblingsspieler von Investor Klaus-Michael Kühne, geholt. Doch nach wenigen Wochen war Schluss für Labbadia, der durch Markus Gisdol ersetzt wurde: „Es kam ein neuer und er sagte mir schon nach einer Woche, dass ich nicht in sein System passe.“

Zeit beim HSV „ein großer Fehler“

Halilovic stellte deshalb rückblickend fest: „Es war ein großer Fehler, zum HSV zu gehen.“ Der 23-Jährige wechselte anschließend auf Leihbasis zu UD Las Palmas. Bei den Hanseaten tauchte er aber nicht mehr auf und zog ein bitteres Fazit: „Wenn man mich jetzt fragt, warum ich zum HSV ging, kann ich es nicht beantworten. Ich habe mich damals auch von meinem Berater getrennt. Mein Vater vertritt mich jetzt.“

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