Bundesliga

Hainer: „Auch im Fußball müssen die Stärkeren den Schwächeren helfen“

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Die deutschen Champions-League-Teilnehmer der laufenden Saison haben am Donnerstag ein insgesamt etwa 20 Millionen Euro schweres Paket geschnürt, das die DFL wirtschaftlich durch die Coronakrise in Schieflage geratenen Vereinen zukommen lassen kann. Herbert Hainer hält die solidarische Aktion für „selbstverständlich“. 

Dies sagte er am Donnerstag am Rande eines Termins der Basketballer des FC Bayern bei der Münchner Tafel gegenüber einer Medienrunde. Der TV-Sender Sky hat sie ausgestrahlt. „Der FC Bayern hat sich immer schon sozial gezeigt und sieht es auch als Aufgabe in der Gesellschaft, diese privilegierte Stellung, die wir haben, für die Menschen zu nutzen, denen es nicht so gut geht“, erklärt Hainer. In der aktuellen Lage sei es besonders wichtig, entsprechende Zeichen zu setzen. Dies bezieht er explizit neben der gesamtgesellschaftlichen Situation auch auf den Profisport.

„Wir wollen eine Bundesliga mit vielen Mannschaften“

„Auch im Fußball müssen die Stärkeren den Schwächeren helfen“, so Hainer. „Wir alle wollen in Zukunft wieder Fußballspiele sehen und eine Bundesliga mit vielen Mannschaften. Deswegen ist es selbstverständlich, dass die Vereine, denen es aus den unterschiedlichsten Gründen besser geht, denen helfen, denen es nicht so gut geht.“ Der Präsident der Münchner sieht sich dabei in der Tradition von Amtsvorgänger Uli Hoeneß, der in der Position an der Spitze des FC Bayern „ein sehr soziales Herz“ gezeigt habe. Auch nach dem Führungswechsel beim Rekordmeister wolle der Klub in Sachen Solidarität vorangehen, so Hainer.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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