Bundesliga

„Hätte Abstiegskampf entscheiden können“: Kinhöfer lobt VAR-Rettung für Werder

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Werder Bremen hat am Samstag eine frühe 2:0-Führung bei Hertha BSC noch verspielt und musste sich mit einem Punkt begnügen. Kurzzeitig zitterten die Grün-Weißen sogar darum, als Guido Winkmann einen Handelfmeter pfiff. Thorsten Kinhöfer ist froh, dass der Videobeweis einschritt.

„Diese Szene hätte den Abstiegskampf entscheiden können. Ein Elfmeter hätte für Bremen fatale Folgen haben können. Es wäre ein womöglich spielentscheidender Fehler des Referees gewesen“, so der frühere FIFA-Schiedsrichter in einer Kolumne in Bild am Sonntag. Verteidiger Niklas Moisander hatte den Ball aus kurzer Distanz an den Arm geschossen bekommen. Von Absicht konnte keine Rede sein, dennoch ertönte zunächst der Elfmeterpfiff. Dann meldete sich der bei den wenigsten Fans beliebte ‚Kölner Keller‘ bei Winkmann.

„Zeigt gewisse Größe“

„Genau deshalb bin ich ein Befürworter des Video-Beweises. Er ist gerecht, wenn er richtig genutzt wird“, ist Kinhöfer überzeugt. Dass Winkmann seine Entscheidung nach Ansicht der Bilder zurückgenommen habe, „zeigt eine gewisse Größe“. Schließlich sei die Rücknahme einer Entscheidung etwas, das kein Unparteiischer gerne macht. In diesem Fall aber sah Kinhöfer es als alternativlos an. Werder Bremen holte so immerhin einen Punkt bei Hertha BSC und bleibt womöglich in Schlagdistanz zu Fortuna Düsseldorf auf dem Relegationsplatz. Allerdings könnten es am heutigen Sonntagabend bereits sechs Punkte Rückstand sein, wenn die Rheinländer bei Mainz 05 gewinnen sollten.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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