Borussia Mönchengladbach

Hält Jantschke Gladbach von Winter-Transfers ab?

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Borussia Mönchengladbach hat seinen 4:1-Sieg gegen Hannover 96 am vergangenen Sonntag teuer erkauft. Innenverteidiger Matthias Ginter zog sich bei einem Zusammenprall Frakturen im Gesicht zu, wird wohl lange fehlen. Es ist eine neue Bewährungschance für Tony Jantschke.

Der 28-Jährige rückt für den Nationalspieler ins Team, wenn es am Sonntag im Spitzenspiel der Bundesliga zu RB Leipzig geht. Im Duell mit dem aktuellen Tabellenvierten kann der gebürtige Sachse Argumente sammeln, warum die Gladbacher im Winter keinen neuen Verteidiger verpflichten sollten. Zuletzt war der Klub gerüchteweise mit den Ex-Spielern Andreas Christensen und Reece Oxford in Verbindung gebracht worden. Für Jantschke würde es die Lage weiter verkomplizieren. „Die Konkurrenzsituation im Kader ist brutal“, zitiert ihn die Bild-Zeitung schon jetzt. „Ich habe die ersten drei Saisonspiele gemacht und bin jetzt nur noch als Nummer drei hinten dran.“

Jantschke akzeptiert seine Rolle

Gleichwohl akzeptiert der vielseitige Verteidiger sein Los als erster Ersatz. „Jeder wird gebraucht. Das ist unsere große Stärke und wir müssen alle akzeptieren, dass wir viel Qualität haben – da kann nicht immer jeder spielen.“ Dennoch wäre es für das Eigengewächs, das vor mehr als zehn Jahren sein Debüt für die Profis feierte, sicher ein Schlag, investierten die Fohlen im Winter viel Geld in einen Innenverteidiger. Um das zu verhindern, muss Jantschke bis zur Winterpause Top-Leistungen zeigen. Nach Leipzig trifft das Team von Trainer Dieter Hecking dabei noch auf den VfB Stuttgart, die TSG Hoffenheim, den 1.FC Nürnberg und Borussia Dortmund. Ein hartes Programm also, in dem sich ein Defensivspieler auszeichnen können dürfte.

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