Borussia Dortmund

Haaland-Vater erklärt Entscheidung für BVB statt ManUnited: Ganzer Klub schlägt einen Trainer

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Das einzige, was Erling Haaland dauerhaft am Toreschießen hindern kann, ist die Coronakrise. Der Winterneuzugang hat bei Borussia Dortmund einen Raketenstart hingelegt. Dabei hätte alles anders kommen können, immerhin war Manchester United auch stark interessiert. Und schien in Ole Gunnar Solskjaer ein wichtiges Ass im Ärmel zu haben.

Der Norweger hat nicht nur bereits geschafft, was sein junger Landsmann gerne schaffen will: Sich bei einem Klub von Weltrang durchzusetzen. Champions-League-Sieger Solskjaer hat auch eine enge Verbindung zu Haaland. Er war Cheftrainer bei Molde FK, als der damals erst 16-Jährige sein Debüt in der 1. norwegischen Liga feierte. Fans der Red Devils waren im Dezember schon siegessicher, dass diese Bande zu einem Transfer des umworbenen Stürmers von RB Salzburg nach Manchester führen würden. Letztlich setzte sich aber die Ansicht durch, dass der BVB einem Teenager aktuell das bessere Umfeld liefert.

Vater Haaland spielte gemeinsam mit OGS

„Du musst zu einem Klub gehen, der dich als gesamter Verein haben will, und nicht nur der Trainer“, erklärt nun Alf-Inge Haaland im norwegischen TV-Sender TV2. „Das ist das wichtigste, abgesehen davon, wie ein Klub in den letzten fünf oder zehn Jahren dastand und welche Richtung er genommen hat“, so der frühere England-Legionär. Der 47-jährige ehemalige Mittelfeldspieler hatte zu aktiven Zeiten zwölf Länderspiele gemeinsam mit Solskjaer bestritten. Heute ist er ein wichtiger Berater seines Filius, bei dem freilich vor allem Schwergewicht Mino Raiola als Agent auftritt.

„Gefährlich, für einen Trainer zu unterschreiben“

Mit dem Schritt nach Dortmund sind Vater und Sohn Haaland bislang blendend zufrieden. Alf-Inge will nicht ausschließen, dass es auch bei ManUnited gut hätte funktionieren können. Aber letztlich gab wohl einen wichtigen Ausschlag, dass der BVB Stabilität und Aufstiegschancen versprechen konnte. Der Faktor Solskjaer war dem Haaland-Clan wohl zu unsicher. „Es ist gefährlich, nur für einen Trainer zu unterschreiben, denn der kann plötzlich entlassen werden“, formuliert Alf-Inge Haaland. Dabei hat sein ehemaliger Mitspieler beim englischen Rekordmeister immerhin bis 2022 Vertrag.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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