2. Bundesliga

„Gute Lösung“: Fein will mit Maske auflaufen

on

Der Hamburger SV leckt in der laufenden Trainingswoche die Wunden einer empfindlichen Derbyniederlage gegen den FC St. Pauli. Durch das 0:2 vor heimischem Publikum sind die Rothosen erstmals seit Monaten aus den direkten Aufstiegsrängen gepurzelt. Adrian Fein musste die Partie als Zuschauer ertragen.

Nach seinem Jochbeinbruch aus der Partie gegen den Karlsruher SC hatte der Mittelfeldmann schon das 1:1 bei Hannover 96 verpasst. Für das Stadtderby erklärte er sich bereit, Trainer Dieter Hecking sah es jedoch als seine Pflicht an, Fein vor sich selbst zu schützen. Bei Erzgebirge Aue am Samstag steht nun womöglich das Comeback an. Jedenfalls bereitet eine Schutzmaske wohl keine unüberwindbaren Probleme. „Es ist zwar etwas ungewohnt, aber ich denke, dass es von Trainingseinheit zu Trainingseinheit besser wird. Die Maske ist eine gute Lösung“, zitiert die Bild-Zeitung die Leihgabe des FC Bayern.

„Ich will der Mannschaft helfen“

Freilich lässt sich im Training die Wettkampfhärte nicht simulieren. „Ich fühle mich sicher und kann auch richtig reingehen“, sagt Fein über Zweikämpfe und Kopfballduelle, die auf seiner Position nicht ausbleiben. Der 20-Jährige dürfte sich Hecking erneut aufdrängen. Der Trainer wisse, „dass ich immer Bock habe zu spielen“, erklärt Fein. Allerdings schränkt er sich selbst ein. Er wolle nur auflaufen, wenn er sich wirklich zu 100 Prozent bereit fühlt. „Ich will der Mannschaft helfen und nicht nur auf dem Platz stehen, weil ich es will“, so Fein. Der U21-Nationalspieler hatte vor seinem Bruch in allen 23 Pflichtspielen des HSV mitgewirkt, kam dabei nur einmal nicht in der Startelf zum Einsatz.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.