Bundesliga

Guardiola: Wäre das FCB-Engagement fast an der Sprache gescheitert?

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Pep Guardiola hat den FC Bayern München in seinen drei Jahren von 2013 bis 2016 geprägt – auch wenn er den Champions-League-Titel verpasste. Dabei hatte er trotz Vertragsunterschrift beim FC Bayern Zweifel daran, ob er das Amt antreten würde.

Trainer Jupp Heynckes hatte es geschafft: Obwohl im Winter 2012 bereits feststand, dass ihn Pep Guardiola ein halbes Jahr später beerben würde, führte er den FC Bayern zum historischen Triple. Das Erbe war schwer, das der ehemalige Weltklassestürmer hinterlassen hatte. Doch der Katalane nahm die Aufgabe an, gewann viele Titel und hob das Spiel der Münchener auf eine neue Ebene.

Guardiola offen

Dabei war er, wie er in einem Gespräch mit BBC verraten hat, zwischenzeitlich der Verzweiflung nahe: „Als ich den Vertrag mit Bayern München unterschrieben hatte, begann ich damit, Deutsch zu lernen. Es war so kompliziert.“ Guardiola gab offen zu: „Ich habe drei oder vier Stunden jeden Morgen die Grammatik gelernt und nach zwei Monaten dachte ich, dass ich anrufen und den Vertrag auflösen müsste. Es ist so schwer für Kinder, wie soll es da für einen 41-Jährigen sein?“ Dazu kam es am Ende aber nicht: „Ich blieb hart.“

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