3. Liga

Grimaldi: Das fehlt 1860 noch

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Adriano Grimaldi hat beim TSV 1860 München vom ersten Tag an voll eingeschlagen. Der Angreifer erzielte bereits drei Tore und legte sechs auf. Dennoch ließen die Löwen noch zu viel Punkte liegen.

Die Partie gegen Unterhaching war sinnbildlich für den bisherigen Saisonverlauf: 1860 zeigte eine starke Leistung, doch in der Schlussphase ging die Kraft etwas aus und der Ausgleichstreffer fiel in der Nachspielzeit. Woran dieses bereits häufiger wiederkehrende Muster liegt? „Es ist schwer zu sagen“, antwortete Grimaldi im Gespräch mit der Abendzeitung München zunächst ausweichend.

Grimaldi zählt die Mängel auf

Dann analysierte der Stürmer, der gegen Haching noch den Führungstreffer erzielte: „Wir investieren unmenschlich viel und am Ende gibt’s keine Belohnung. Ich denke nicht, dass fehlende Kraft ein Argument ist. Wenn du führst, sollte das doch beflügeln.“ Er nahm die gesamte Mannschaft in die Pflicht: „Wir dürfen einfach nicht so viele Fehler begehen, nicht so viele Standards verursachen. Wir müssen am Ende die Hektik rausnehmen und unsere Konter besser ausspielen.“ Sein nüchternes Fazit: „Es fehlt noch an der Cleverness.“

Gibt es eine „Sieger-Maß“?

Am Montag haben die Löwen im Heimspiel gegen die stark in die Saison gestarteten Würzburger Kickers die nächste Chance, einen Schritt nach vorne zu machen. Grimaldi sagte: „Ob Wiesn oder kurz vor Weihnachten: Wir wollen immer gewinnen, auch gegen eine so spielstarke Mannschaft wie Würzburg. Aber es ist meine Wiesn-Premiere: Da würde ich schon gerne eine Sieger-Maß trinken.“

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