3. Liga

Gorenzel will Löwen-Talentfabrik wieder ankurbeln

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1860 München trifft am heutigen Samstag (14:00 Uhr) bei Fortuna Köln an. Trainer Daniel Bierofka wird dabei vermutlich mit Torhüter Marco Hiller und Angreifer Nico Karger auf lediglich zwei Eigengewächse setzen. Günther Gorenzel will künftig wieder mehr Junglöwen in der 1. Mannschaft sehen.

„Die Nachwuchsarbeit ist eine wichtige Basis, ein Faustpfand“, zitiert die Bild-Zeitung den Österreicher. „An die erfolgreiche Arbeit müssen wir in Zukunft anknüpfen.“ Die Talentschmiede der Giesinger gilt als einer der besten des Landes. Zahlreiche Profis haben bei 1860 ihre Fähigkeiten erlernt, seien es die Bender-Zwillinge, Kevin Volland (alle Bayer Leverkusen) oder Marius Wolf (Borussia Dortmund). Über viele Jahre hielt sich der Klub mit dem Verkauf der Eigengewächse finanziell am Leben. Aufgrund der neuerlichen wirtschaftlichen Probleme soll laut des Boulevardblatts aber die 2. Mannschaft in der fünftklassigen Bayernliga vor dem Aus stehen.

„Wir müssen ein wirtschaftliches Gleichgewicht halten“

„Natürlich müssen wir ein wirtschaftliches Gleichgewicht halten“, bestätigt Gorenzel. „Aber zuerst brauche ich ein Sportbudget, dann kann ich planen“, beschwichtigt er. Helfen würde den Planungen ein Verkauf von Julian Weigl durch Borussia Dortmund. Laut Informationen der Münchner TZ erhalten die Löwen zehn Prozent der Ablösesumme, die der Mittelfeldmann dem Tabellenführer der Bundesliga einspielt. Bei einer Leihe würden sie hingegen in die Röhre schauen. Die aktuellen Gerüchte um eine Leihe zu AS Rom oder AC Mailand dürften Gorenzel und Co. daher nicht schmecken.

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