3. Liga

Gorenzel: Finanzprobleme der Löwen „in der Mannschaft überhaupt kein Thema“

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Bei 1860 München herrscht mal wieder ein gewisses Chaos. Die neuerliche Finanzspritze von Investor Hasan Ismaik floss zu Wochenbeginn und sichert fürs erste die Überlebensfähigkeit des Klubs. Allerdings ist der Klub damit noch nicht aus dem Schneider. Laut Günther Gorenzel spielt es für die Arbeit auf dem Platz aber keine Rolle.

„Die Finanzen waren in der Mannschaft überhaupt kein Thema, das halten wir komplett fern“, zitiert die Bild-Zeitung den Sportchef der Giesinger. „Die Jungs wissen, dass sie sich auf das verlassen können, was wir ihnen erzählen.“ Auch Geschäftsführer Michael Scharold berichtet gegenüber dem Boulevardblatt, dass kein Spieler von sich aus vorstellig geworden sei, um sich über die missliche Lage zu erkunden. Stattdessen liegt der Fokus auf dem sportlichen Erfolg. Am Samstag geht es für die Löwen zu Fortuna Köln. Der Gegner hat unter Neu-Trainer Tomasz Kaczmarek in vier Drittliga-Spielen mit einem Torverhältnis von 0:16 einen Punkt geholt.

Strafe wegen Fristversäumnis droht

Ungemach droht 1860 derweil vonseiten des DFB. Wie die Münchner Abendzeitung berichtet, stehen Geldstrafen, Punktabzüge oder Transferverbote im Raum. Durch die verspätete Zahlung von Ismaik hat der Klub die Abgabefrist für die turnusgemäße Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit am 31. Oktober verstreichen lassen. Mit einem Urteil sei wohl schon am Montag zu rechnen. Immerhin ist der Klub mit nur einer Niederlage aus den vergangenen sechs Spielen in der Tabelle der 3. Liga in die erste Hälfte geklettert. Auf den ersten von in dieser Saison vier Abstiegsplätzen hat er fünf Punkte Vorsprung.

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