Bundesliga

Gondorf vor Duell mit Ex-Klub Bremen: Von vermissen keine Rede

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Wenn Spieler mit ihren neuen Teams auf die ehemaligen Kollegen treffen, ist häufig die Rede von einem ‚besonderen Spiel‘. Bei Jerome Gondorf trifft das vor der Partie des SC Freiburg gegen Werder Bremen am Sonntag allerdings wohl kaum zu. 

Der Mittelfeldmann verbrachte schließlich nur eine Saison an der Weser. Bei 21 Einsätzen in der Bundesliga kam er 14 mal von der Bank. „Von vermissen kann man da jetzt nicht groß sprechen“, so Gondorf deshalb wenig verwunderlich gegenüber der Bild-Zeitung. „Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, nach Freiburg zu kommen.“ Im Breisgau ist der gebürtige Karlsruher eine feste Größe, verpasste allerdings zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses vier Bundesliga-Partien. Während der Länderspielpause feierte er im Test gegen den FC Sion (5:0) sein Comeback.

Er spielt auf Sieg

Dass Bremen in dieser Saison um den Europapokal spielt, es für Freiburg aber wohl nur gegen den Abstieg geht, ficht Gondorf nicht an. Er habe um die Ambitionen der Hanseaten gewusst, „weil Florian Kohfeldt ein sehr ehrgeiziger Trainer ist“. Die Entscheidung fiel für die wichtigere Rolle und damit gegen Werder. Mit einigen ehemaligen Mitspielern verbindet ihn weiterhin eine Freundschaft, die aber am Sonntag für 90 Minuten ruhen soll. „Ich spiele für mein Team und will die drei Punkte für uns holen“, so Gondorf. Historisch ist Bremen so etwas wie in Angstgegner für den Sportclub, der in 36 Duellen 21 mal verlor. Im Vorjahr gelang allerdings ein 1:0 Heimsieg. Den würde Gondorf sofort unterschreiben.

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