Bundesliga

Gomez: „Heute hat es gekribbelt…“

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Mario Gomez hat beim VfB Stuttgart gegen Hertha BSC (1:0) sofort seine Qualitäten unter Beweis gestellt und war ganz entscheidend am Tor des Tages beteiligt.

Gomez wurde in der 78. Minute von Niklas Stark im Strafraum von den Beinen geholt und drehte sich zum monieren bereits in Richtung Schiedsrichter Dr. Felix Brych um. Der 32-Jährige sagte später bei Sky: „Es war eigentlich Elfmeter und eine Rote Karte.“ Stattdessen lupfte der Innenverteidiger den Ball unhaltbar über Schlussmann Rune Jarstein und sorgte somit für euphorischen Jubel bei den Schwaben, die nach fünf Pflichtspielniederlagen in Folge erstmals wieder gewinnen konnten.

Besonderer Tag für Gomez

„Für mich war es ein sehr spezieller Tag“, gab der erfahrene Angreifer zu. Er sei jetzt schon eine Weile dabei und kenne die Bundesliga auf dem Effeff. „Aber diesmal“, gab Gomez zu, „hat es gekribbelt. Hier, in dem Stadion, wo alles begonnen hat.“  Der VfB habe ihn geholt, um die nötige Präsenz im gegnerischen Strafraum auszustrahlen. Er bewies seinen Kritikern, nicht als Auslaufmodell ins Schwabenland zurückgekehrt zu sein. „Manche haben mich ja schon abgeschrieben, als ich nach Istanbul gewechselt bin. Danach habe ich noch eine gute Europameisterschaft gespielt“, erinnerte sich Gomez zurück.

VfB mit „einwandfreiem Charakter“

Dieses Jahr steht die Weltmeisterschaft in Russland auf dem Programm. Die Konkurrenz im Sturm ist groß, Lars Stindl, Sandro Wagner oder Timo Werner scheinen aktuell noch die Nase im Rennen um die freien Plätze vorne zu haben. Gomez aber wird nicht aufgeben und will sich in den Fokus von Bundestrainer Joachim Löw spielen. Dazu muss mit dem VfB der Klassenerhalt glücken. Gomez sieht das Team auf einem guten Weg: „Der Charakter ist einwandfrei, auch wenn wir vom Potenzial und der Qualität her nicht die besten der Liga sind. Wenn wir aber diesen Willen immer an den Tag legen können, gewinnen wir noch ein paar Spiele.“

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