2. Bundesliga

Gomez-Abgang vom VfB vom Tisch

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Der VfB Stuttgart eröffnet am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen Mitabsteiger Hannover 96 die neue Saison in der 2. Bundesliga. Dabei dürfte Mario Gomez nach dem Ausfall von Sasa Kalajdzic bei den Schwaben in der Anfangsformation stehen. Ein Abgang des Ex-Nationalspielers ist vom Tisch.

Dies bestätigte die sportliche Leitung des Absteigers gegenüber dem TV-Sender Sky Sport News HD. Medien hatten den 34-Jährigen in der jüngeren Vergangenheit mit einer Rückkehr in die Türkei in Verbindung gebracht. Gomez hatte bereits in der Saison 2015/16 in der Süper Lig gespielt. Seinerzeit gelangen ihm in Diensten von Besiktas in 41 Pflichtspielen 28 Treffer, der Istanbuler Spitzenklub gewann die Meisterschaft. Trabzonspor hatte zuletzt als möglicher neuer Klub des Angreifers gegolten. Nun scheint ein Wechsel aber endgültig ausgeschlossen zu sein. Sonderlich realistisch schien er ohnehin nicht.

Gehalt für den VfB kein Wechselgrund

Gomez fühlt schließlich eine große Verbundenheit gegenüber seinem Jugendklub, zu dem er erst im Januar 2018 nach neunjähriger Wanderschaft zurückgekehrt war. Allenfalls das üppige Gehalt des 78-fachen DFB-Auswahlspielers hätte den VfB Stuttgart womöglich zu einem Verkauf bewegen können. Gomez soll dem Bericht zufolge mit einem jährlichen Salär von viereinhalb Millionen Euro zu den teuersten Zweitliga-Profis gehören. Die Schwaben stehen allerdings wirtschaftlich trotz des Abstiegs auf soliden Beinen. Nicht zuletzt haben die Verkäufe von Ozan Kabak an den FC Schalke 04 und Benjamin Pavard an den FC Bayern für finanzielle Spielräume gesorgt. Gomez soll dabei helfen, den Abstieg zu korrigieren.

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