Borussia Mönchengladbach

Gladbach auf der Erfolgswelle: Plea ist der Schlüssel

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Borussia Mönchengladbach hat sich dank eines 3:0-Siegs gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag auf den zweiten Rang der Bundesliga-Tabelle geschoben. Der Klub gab die passende Antwort auf zwei Niederlagen in Serie. Als einen Hauptfaktor für den Erfolg haben die Fohlen Neuzugang Alassane Plea ausgemacht.

„Alassane hat in den Spielen, in denen er dabei war, immer den Unterschied ausgemacht“, lobt Trainer Dieter Hecking den Franzosen gegenüber Sport Bild. Acht Tore und drei Vorlagen sind die starke Bilanz des 25-Jährigen. Die Worte von Hecking lassen sich auch umdrehen: Ohne Plea fehlt Gladbach eindeutig etwas. Das zeigt sich auch an den Ergebnissen. Beim SC Freiburg ging der Angreifer zur Pause beim Stand von 1:1 vom Feld. Am Ende verloren die Fohlen mit 1:3. Beim Aus im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen (0:5) fünf Tage später fehlte er wegen einer Oberschenkelzerrung komplett.

So macht Plea seine Mitspieler besser

„Alassane überrascht mit seinen Weitschüssen“, erklärt Torhüter Yann Sommer die Qualitäten des Rekordeinkaufs der Gladbacher. „Zudem hält er die Bälle gut und gibt den anderen Spielern die Möglichkeit, in die Tiefe zu gehen.“ So ist Plea mitverantwortlich für die starke Saison von Mitspielern wie Thorgan Hazard (sieben Tore) oder Jonas Hofmann (fünf Tore). 23 Millionen Euro legten die Fohlen im Sommer dem Vernehmen nach für den Stürmer von OGC Nizza auf den Tisch. Eine stolze Summe, die sich aber rentieren könnte. Wenn Plea Gladbach am Saisonende in die Champions League schießen sollte, holt der Verein die Summe um ein Vielfaches wieder rein.

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