1. FC Köln

Gisdol nimmt Wechsel vor: Uth hat als Elfmeterschütze ausgedient

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Mark Uth war lange Zeit die prägende Figur beim 1. FC Köln in dieser Rückrunde. Doch nach zwei verschossenen Elfmetern wird der Angreifer zumindest nicht mehr vom Punkt aus antreten dürfen.

Wer weiß, wo der 1. FC Köln nun stehen würde, wenn Mark Uth die Elfmeter gegen Fortuna Düsseldorf (2:2) und bei der TSG Hoffenheim (1:3) verwandelt hätte. Statt weiter um den Klassenerhalt zittern zu müssen, wären die Rheinländer wohl schon gerettet. Trainer Markus Gisdol gab zu: „Wenn beide Elfmeter reingegangen wären, wäre das natürlich gut gewesen für uns.“

Gisdol wird Elfmeter-Hierarchie ändern

An der Elfmeter-Hierarchie wird sich nun höchstwahrscheinlich etwas ändern. Die Worte von Gisdol lassen dabei tief blicken: „Man muss mal schauen. Das letzte Spiel hat ja gezeigt, wir haben Jungs, die bereit sind zu schießen. Da wird sich einer den Ball nehmen und beherzt antreten.“ Jhon Cordoba also statt Uth? Möglich!

Horn: Kein Vorwurf an Uth, aber…

Zwischen den Stühlen stand Torhüter Timo Horn, der dem Express sagte: „Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen. Wir haben nach Düsseldorf klar festgelegt, dass Mark Uth schießt. Er hat sich der Verantwortung gestellt und damit ist das Thema erledigt.“ Dennoch wollte der Schlussmann noch seine Einschätzung abgeben: „Ich glaube, es wäre nochmal sehr spannend geworden. Ich denke, das war die spielentscheidende Szene.“ Köln wäre auf 2:3 herangekommen, die TSG hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Zugriff mehr auf die Partie. So aber blieb es bei der Null-Runde für den Effzeh.

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