Borussia Mönchengladbach

Ginter warnt vor Hochmut: „In der Kabine träumt keiner vom Titel“

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Borussia Mönchengladbach hat das nächste Ausrufezeichen gesetzt und sich mit 2:1 bei Bayer 04 Leverkusen durchgesetzt. Abheben bleibt bei der Mannschaft vom Niederrhein aber verboten. Matthias Ginter tritt auf die Euphoriebremse.

Wie stark ist Borussia Mönchengladbach in dieser Saison einzuschätzen? Das Team von Trainer Marco Rose hat in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt (4:2) und Bayer 04 Leverkusen (2:1) bewiesen, dass es auch gegen Teams aus der oberen Tabellenregion bestehen und überzeugen kann. „Es ist der zehnte Spieltag, also ein Drittel der Saison vorbei. Daher ist unsere Tabellenführung keine Eintagsfliege mehr“, ordente Matthias Ginter gegenüber der Rheinischen Post realistisch ein.

Euphoriebremse? Ja, aber…

Der Innenverteidiger, der nach mehrwöchiger Pause auf den Platz zurückkehrte, bremste aber die Euphorie: „In unserer Kabine träumt keiner vom Titel oder macht Anstalten, eine Meisterfeier zu planen.“ Allerdings läuft es derzeit sehr gut bei der Borussia, die mit 22 Punkten auf Platz eins steht. „Es ist so, dass es wahnsinnig viel Spaß macht in der Mannschaft. Wir sind froh, dass wir immer noch oben stehen“, freute sich Ginter.

Ginter blickt Richtung Frühjahr

Der Nationalspieler ordnete die Lage aber mit Blick auf Mannschaften wie Borussia Dortmund oder den FC Bayern München ein: „Die Konkurrenz hat jedoch nochmal andere Möglichkeiten und Kader, deshalb ist es eine schöne Situation, jetzt zum vierten Mal oben zu stehen.“ Ginter richtet den Blick nach vorne: „Wie weit wir sind, wird sich zeigen, wenn es Richtung Frühjahr geht.“ Ist Träumen dann erlaubt? „Wenn wir dann immer noch oben stehen, dann sehen wir mal. Aber es ist ein weiter Weg bis dahin.“

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