Borussia Dortmund

Ginter: Boateng und Hummels „für meine Entwicklung unheimlich gut“

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Matthias Ginter wurde 2014 Weltmeister, ohne in Brasilien eine Sekunde auf dem Feld gestanden zu haben. An den arrivierten Verteidigern war seinerzeit kein Vorbeikommen. Bundestrainer Jogi Löw setzte vor allem auf Jerome Boateng und Mats Hummels.

„Es war für meine Entwicklung unheimlich gut, mit 20 Jahren mit Weltklasse-Verteidigern wie Jerome und Mats Hummels in der Nationalmannschaft spielen zu können, mit Mats auch bei Borussia Dortmund“, sagt der Verteidiger von Borussia Mönchengladbach gegenüber der Rheinischen Post. „Da habe ich mir viel abgeguckt und sie haben mir sehr geholfen.“ Nach seinem Wechsel vom BVB zu Gladbach hat sich Ginter selbst zum Abwehrchef entwickelt und lässt in seinem Spiel nicht zuletzt Diagonal-Bälle einfließen, wie sie auch ins Repertoire von Boateng und Hummels gehören.

Ginter im DFB-Team inzwischen gesetzt

„Ich habe zwar schon vorher diese Bälle gespielt, aber bei Jerome habe ich dann schon noch dazugelernt, wann der richtige Zeitpunkt ist und wie der Pass geschlagen werden sollte“, erklärt Ginter, was er sich vom Profi des FC Bayern abgeschaut hat. Gewissermaßen haben aus seiner Sicht also Boateng und Hummels selbst dazu beigetragen, dass der 26-Jährige in der Gunst von Löw beim DFB-Team inzwischen höher angesiedelt ist. Ginter ist im Team Deutschland gesetzt, die Weltmeister-Innenverteidigung von 2014 sortierte der Bundestrainer mit großem Echo in der Bundesliga und den Medien aus.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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