1. FC Köln

Gerüchte um Wechsel in die Bundesliga: Wird der HSV Papadopoulos endlich los?

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Seit über einem Monat herrscht zwischen dem Hamburger SV und Kyriakos Papadopoulos Klarheit. Seitdem der Grieche die Verantwortlichen über seinen Wechselwunsch informiert hat, trainiert er nur noch bei der Regionalligamannschaft mit.

Seine Degradierung beim Hamburger SV hat Kyriakos Papadopoulos ohne Murren akzeptiert, fügt sich bei der U21 vorbildlich ein, verzichtet aber auf Einsätze in der vierten Liga. Hintergrund: Papadopoulos möchte sich kurz vor dem Öffnen des Wintertransferfensters nicht mehr verletzen. Der HSV wiederum wäre froh, wenn er den Großverdiener (über zwei Millionen Euro Gehalt pro Jahr) endlich loswerden könnte.

Wechselt „Papa“ zu Markus Gisdol?

Nun spekuliert die Hamburger Morgenpost über einen möglichen Wechsel in die Bundesliga. Nachdem Ex-HSV-Trainer Markus Gisdol beim abstiegsbedrohten 1. FC Köln übernommen hat, gibt es offenbar Überlegungen, Papadopoulos an die Domstädter abzugeben. Gisdol gilt als größer Förderer des robusten Verteidigers, der während seiner Amtszeit in Hamburg als einer seiner wichtigsten Stützen im Kampf um den Klassenerhalt galt. Auf eine Ablöse werden die Hamburger allerdings eher nicht hoffen dürfen. Papadopoulos’ Vertrag läuft im Sommer 2020 aus. Zumindest könnten die Rothosen einen Teil seines Gehaltes einsparen.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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