Bundesliga

Gentner: „Müssen jetzt zusammenstehen…“

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Der VfB Stuttgart leckt nach der 0:4-Niederlage bei der TSG Hoffenheim die Wunden. Selbst ein erfahrener Akteur wie Christian Gentner patzte vor dem letzten Gegentreffer durch Ishak Belfodil. Der Kapitän sprach nach der Partie Klartext im ZDF.

Es lief die 60. Spielminute, als sich der VfB gegen wie aufgedreht agierende Hoffenheimer von hinten rauskombinieren wollte und Christian Gentner den Ball zu Torhüter Ron-Robert Zieler zurückpasste und dabei Ishak Belfodil aus den Augen verlor. Der gegnerische Angreifer stand plötzlich völlig frei und konnte unhaltbar zum 4:0 aus TSG-Sicht einnetzen.

„Tut schon richtig weh“

Der Schock war Gentner förmlich ins Gesicht geschrieben, die Verunsicherung griff nun auch auf den Führungsspieler der Schwaben über. Die Fans übten sich während der Partie in Galgenhumor, der 33-Jährige zeigte vollstes Verständnis: „So eine Niederlage im Nachbarschaftsduell tut schon richtig weh. Das darf uns nicht passieren.“

Gentner nimmt Mannschaft in die Pflicht

Es war die zweite 0:4-Niederlage in Serie, in der Woche zuvor nahm bereits Borussia Dortmund den Tabellenletzten – punkt- und torgleich mit Fortuna Düsseldorf – auseinander. Der Trainerwechsel von Tayfun Korkut zu Markus Weinzierl verpuffte bislang, wenngleich die beiden Gegner auch als sehr schwierig anzusehen waren. Die nächste Aufgabe am kommenden Freitag (20.30 Uhr) wird allerdings nicht leichter, mit der Frankfurter Eintracht kommt eines der Überraschungsteams in die Mercedes-Benz-Arena. Gentner forderte: „Wir müssen jetzt zusammenstehen und gegen Frankfurt eine Antwort geben.“

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