1. FC Nürnberg

Geis: „Wollte unbedingt dorthin, wo man auf mich setzt“

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Johannes Geis ist beim 1.FC Nürnberg binnen kurzer Zeit nach seiner Vertragsunterschrift zum Schlüsselspieler geworden. Der Mittelfeldmann schlägt Standards, ordnet das Spiel und besorgte am Sonntag auch den Siegtreffer gegen den VfL Osnabrück. Er erklärt nun, warum er beim Club gelandet ist.

„Ich wollte unbedingt dorthin, wo man auch auf mich setzt“, zitiert die Bild-Zeitung den 26-Jährigen. „Das wurde mir in den Gesprächen mit dem Club auch eindeutig signalisiert. Deshalb bin ich froh, dass es jetzt mit dem Wechsel auch geklappt hat.“ Für ihn ist es eine Art Heimkehr, wenngleich Geis als Schweinfurter Unterfranke ist und Nürnberg in Mittelfranken liegt. Immerhin spielte er einst jahrelang für die SpVgg Greuther Fürth, den ärgsten Lokalrivalen des Club. Tatsächlich wollte er aber schon in jüngsten Jahren zum FCN.

Einst scheiterte er beim Probetraining

„Da war ich elf oder zwölf Jahre alt, wurde aber nach einem Probetraining nicht genommen“, erinnert Geis. Seine Karriere nahm über Fürth, Mainz 05 und den FC Schalke 04 dennoch an Fahrt auf. Bei den Königsblauen folgte aber ein Bruch, nach einer Leihe zum FC Sevilla spielte der ehemalige U21-Nationalspieler zuletzt ein halbes Jahr beim 1.FC Köln. Trotz ordentlicher Leistungen blieb das große Interesse innerhalb Deutschlands aus. Durchaus zur Verwunderung von Geis.

Club setzt sich gegen Sampdoria durch

„Konkrete Anfragen kamen vor dem FCN eigentlich nur aus dem Ausland, vor allem von Sampdoria Genua“, so der Mittelfeldmann. Der italienische Erstligist dürfte ihm allerdings eine weniger prominente Rolle in Aussicht gestellt haben als der 1.FC Nürnberg. Dort ist er schließlich sofort eine Schlüsselfigur im Spiel der Mannschaft von Damir Canadi. „Jetzt bin ich hier und das ist auch gut so“, sagt Geis bestimmt. An den Club band er sich für drei Jahre, steht nun bis 2022 unter Vertrag.

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