2. Bundesliga

Geht es für den VfB nur noch um Platz zwei? Stenzel „würde das nicht unterschreiben“

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Der VfB Stuttgart hat am Montagabend im Spitzenspiel der 2. Bundesliga die Chance verpasst, drei Punkte auf Arminia Bielefeld gut zu machen. Nach dem 1:1 bleiben die Ostwestfalen auf Tabellenplatz eins sechs Zähler vor den Schwaben. Pascal Stenzel gibt den Kampf um die Zweitligameisterschaft aber noch nicht auf.

„Das würde ich nicht unterschreiben“, sagte der Außenverteidiger nach der Partie gegenüber dem SWR auf die Frage, ob es nur noch um Platz zwei gehe. „Wir spicken schon noch nach oben. Aber natürlich auch mit dem Wissen, dass Hamburg hinter uns ist.“ Bei neun ausstehenden Spielen liegt der HSV einen Punkt hinter dem VfB auf dem Relegationsplatz. Auch der 1.FC Heidenheim kann sich mit vier Zählern Rückstand auf Stuttgart noch Hoffnungen machen. „Wenn die neun Spiele um sind und Hamburg steht hinter uns, beschwert sich keiner“, so Stenzel. „Aber wir dürfen auch den Anspruch haben, nach oben zu schauen.“

Fuß vom Gas genommen

Den hätte sein Team mit einem Heimsieg gegen den Tabellenführer untermauert. Nach dem 1:0 durch Mario Gomez in der 53. Minute war die Elf von Pellegrino Matarazzo auch auf bestem Wege dahin. „Irgendwie“ sei der VfB Stuttgart dann aber vom Gas gegangen, bemängelt Stenzel. „Wir lassen Bielefeld kommen, sind nicht mehr so da im Anlaufen, lassen uns auch ein bisschen hinten rein drängen. Wir haben den Druck nicht mehr drauf bekommen.“ Der 23-Jährige verbindet es mit Lob für den Tabellenführer, der vor allem bei langen Bällen große Gefahr ausgestrahlt habe. So fehlte den Schwaben aus Sicht von Stenzel womöglich deshalb der Mut, den Gegner früh zu attackieren. „Wir nehmen den Punkt heute gerne mit, wissen aber, dass wir da noch mehr können“, zieht er ein halbwegs versöhnliches Fazit des Spitzenspiels.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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