Bundesliga

Gehaltsverzicht: So ermöglichte Trapp seine Frankfurt-Rückkehr

on

Kevin Trapp musste die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande und Frankreich mit muskulären Problemen absagen. Bei Eintracht Frankfurt dürfte der 28-Jährige damit aber keine Einsätze verpassen. Nach seinem Transfer auf Leihbasis entwickelt sich der Torhüter immer mehr zum Leistungsträger. Nun ist klar, wie die Leihe von Paris Saint-Germain überhaupt zustande kam.

Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge war das Geschäft nur möglich, weil Trapp auf rund eine Million Euro Jahresgehalt verzichtete. Sein Salär von vier Millionen Euro beim französischen Nobelklub hätten sich die Hessen demnach nicht leisten können. Der dreifache Nationalspieler habe aber unbedingt zurück zur Eintracht wechseln wollen und den Transfer durch seinen Gehaltsverzicht ermöglicht. Bei OGC Nizza hätte er, so der Bericht, mehr verdient als in Frankfurt. Der amtierende Pokalsieger trägt dabei nicht das gesamte Jahresgehalt während seines einjährigen Aufenthalts bei der SGE. Auch die Leihgebühr fällt demnach mit einer Million Euro sehr moderat aus.

In Paris bis 2020 unter Vertrag

Ob sich ein permanenter Transfer anschließt, steht derweil noch in den Sternen. Eine erneute Leihe sei laut des Boulevardblatts auszuschließen. Dafür müsste Trapp bei PSG einen neuen Vertrag unterschreiben, da sein aktuelles Arbeitspapier am Ende der Saison 2019/20 ausläuft. Der Klub von Trainer Thomas Tuchel hat sich aber auf der Torhüter-Position für das Duo aus Alphonse Areola und Altmeister Gianluigi Buffon entschieden. Auch wenn der Italiener zunächst nur bis Saisonende unter Vertrag steht, dürfte es kaum eine Zukunft für Trapp in der Hauptstadt Frankreichs geben. Daher stehen die Chancen auf eine dauerhafte Verpflichtung seitens der Eintracht nach Beendigung des Leihgeschäfts wohl ganz gut. Eine Kaufoption hat der Klub allerdings nicht.

About Lars Pollmann

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.