Bundesliga

Gebre Selassie: „Früher habe ich zu viel nachgedacht“

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Werder Bremen schwebt derzeit auf einer Welle des Erfolgs. Nach der Niederlage von Borussia Mönchengladbach am Freitagabend ist Platz zwei für die Hanseaten zum Greifen nahe. Im Kollektiv von Trainer Florian Kohfeldt erleben einige Spiele Leistungsaufschwünge. Dazu gehört auch Theodor Gebre Selassie.

Der Tscheche bestätigt im Interview mit der Bild-Zeitung, dass er die aktuelle Phase als seine stärkste bei Werder einordnet. „Bei mir hängt das auch viel mit meinem Privatleben zusammen“, erklärt er. „Ich habe mittlerweile zwei Kinder und mache mir nicht mehr so viele Gedanken wie vorher. Früher habe ich nach jedem schlechten Spiel zu viel nachgedacht, jetzt bin ich ruhiger.“ Gebre Selassie bekräftigt, in Kohfeldt den besten Trainer seiner Karriere zu sehen. Deshalb sei er vom starken Saisonstart nicht überrascht.

Europa „wäre natürlich extrem geil“

Enden soll die Spielzeit mit einem Platz im europäischen Wettbewerb. „Es wäre natürlich extrem geil, auch für mich persönlich“, so der Rechtsverteidiger. „Aber nach acht Spieltagen darüber zu reden, ist noch zu früh.“ Der 31-Jährige gehört bei Werder inzwischen zum Inventar. Seit 2012 spielt Gebre Selassie für den Klub. Sein aktueller Vertrag läuft 2019 aus, allerdings dürfte er sich per Option um ein Jahr verlängern. „Ich kann mir vorstellen, länger zu bleiben“, sagt er gar. „Aber es hängt davon ab, ob mein Sohn dann oder doch erst ein Jahr später in Tschechien zur Schule geht.“ In der laufenden Saison hat Gebre Selassie noch keine Minute verpasst. Beim 2:0-Sieg auf Schalke absolvierte er sein 200. Pflichtspiel für die Hanseaten.

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