Bundesliga

Gacinovic lobt das „Trio Infernale“: „Sie spielen wie Granaten!“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Wenn über den Lauf – 28 von 30 mögliche Punkte aus den vergangenen zehn Pflichtspielen – bei Eintracht Frankfurt gesprochen wird, fallen vor allem die Namen Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic. Ein Leidtragender: Mijat Gacinovic. Der Serbe kämpft derzeit um die Rückkehr in die Startelf. Möglicherweise auf defensiverem Posten?

Wer der Frankfurter Eintracht aktuell zuschaut, empfindet – sofern er nicht ein Fan des Gegners ist – „Spaß.“ Selbst Mijat Gacinovic, der zuletzt häufiger von der Bank aus zusehen musste, verspürt über diese Rolle aktuell keinerlei Groll. „Was soll ich schon sagen, wenn es so gut läuft? Sie spielen wie Granaten! Es macht Spaß ihnen zuzuschauen“, sagte der Mittelfeldspieler am Rande des Trainings.

Gacinovic strebt zurück in die Startelf

Doch wer den ehrgeizigen Serben kennt, der ahnt, dass diese Situation ein Stück weit an ihm nagt. Er wolle daher „alles geben, um zurück in die Startelf zu kommen.“ Seine direkten Konkurrenten dabei: Ante Rebic, der ihn vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart (3:0) ersetzt hatte (Gacinovic fehlte verletzt) und seitdem auf dieser Position brilliert, Jonathan de Guzman und Gelson Fernandes. Wenn Hütter am Donnerstag in der Europa League gegen Olympique Marseille die Rotationsmaschine anwirft, dann wird Gacinovic mit großer Sicherheit einen dieser drei Spieler ersetzen.

Erhält Gelson Fernandes eine Pause?

„Ich kann auch im defensiven Mittelfeld spielen“, sagte der 23-Jährige auf Nachfrage von fussball.news. Hütter wisse das, er habe ihn bereits in Testspielen dort eingesetzt. „Wenn der Trainer sagt, dass ich da spielen soll, dann mache ich das. Ich spiele zwar lieber offensiver, aber ich kann dort spielen“, betonte Gacinovic, der vom ehemaligen Trainer Niko Kovac in der Rückserie der Saison 2016/17 umfunktioniert wurde und die Rolle ordentlich ausfüllte.

Teamgeist steht ganz oben

Der flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler verbindet für diese Position vor der Abwehr wichtige Eigenschaften: Teamfähigkeit, eine gewisse Zweikampfstärke (50 Prozent seiner Duelle gewonnen), Kreativität und vor allem Laufstärke (durchschnittlich zwölf Kilometer pro Partie). Gacinovic denkt nicht nur offensiv, er hat auch die Defensive und das gesamte Mannschaftsgefüge im Blick. „Teamgeist steht ganz oben“, sagte er mit Blick auf den aktuellen Lauf.

Ziel klar gesteckt

Die Erfolgsserie soll auch gegen den bereits ausgeschiedenen Vorjahresfinalisten aus Marseille aufrecht erhalten werden: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und Erster werden.“ Obwohl die Eintracht bereits qualifiziert ist, sieht Gacinovic keinerlei Einstellungsprobleme: „Wenn man sieht, was unsere Fans immer machen, dann ist es etwas besonderes. Wir sind zwar ein bisschen müde, aber trotzdem hochmotiviert.“

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