Bundesliga

Funkel wollte 1999 Gladbach-Trainer werden

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Wie wäre die Trainer-Karriere von Friedhelm Funkel verlaufen, wenn er 1999 zu Borussia Mönchengladbach gewechselt wäre? Der Coach blickt vor dem Duell der Fohlenelf gegen seinen heutigen Klub Fortuna Düsseldorf zurück.

Friedhelm Funkel hat eine spezielle Beziehung zu Borussia Mönchengladbach, denen er bereits als Jugendlicher im Fanblock zujubelte. „Borussia war und ist für mich immer was ganz Besonderes“, sagte er gegenüber Bild. Der 64-Jährige verriet vor dem direkten Aufeinandertreffen: „Und 1999 wäre ich fast Fohlen-Trainer geworden.“

Funkel wollte zu Gladbach wechseln

Die Borussia war sang- und klanglos aus der 1. Bundesliga abgestiegen, der Neuaufbau verlief schleppend unter Rainer Bonhof. Bereits nach drei Partien suchten die Gladbacher Ersatz. „Präsident Wilfried Jacobs und Manager Christian Hochstätter haben mich angesprochen und ich wollte es machen“, gab Funkel zu.

Duisburg stellte sich quer

Er, der zu diesem Zeitpunkt noch den Erstligisten MSV Duisburg trainierte, hätte für diesen Schritt seine Grundsätze über Bord geworfen: „Ich habe nie einen Verein um Freigabe gebeten. Damals habe ich eine Ausnahme gemacht.“ Die Verantwortlichen ließen ihn allerdings nicht ziehen  – „und Hans Meyer wurde neuer Gladbach-Trainer.“ Die Zeit in Duisburg endete ein paar Monate später, der Klub stieg am Ende der Saison ab.

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