Bundesliga

Funkel: Vorsaison für Düsseldorf einmalig wie Wolfsburgs Meisterschaft

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Fortuna Düsseldorf hat am Sonntag bei Eintracht Frankfurt die zweite Niederlage in Folge kassiert. Die Länderspielpause verbringt das Team von Friedhelm Funkel auf Platz zwölf. Den würden sie in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am Saisonende mit Kusshand nehmen. Der Chefcoach weiß, wie schwer die Spielzeit werden könnte.

Der erfahrene Bundesliga-Trainer hat im Sommer immer wieder davor gewarnt, nach der sensationellen Rückrunde und Platz zehn in der Abschlusstabelle mit zu großen Erwartungen in die neue Saison zu gehen. „Schon längst aus den Köpfen“ sei der Erfolg der vergangenen Spielzeit, so Funkel gegenüber der Welt. „Das war wie die Meisterschaft des VfB Stuttgart 2007 oder die des VfL Wolfsburg 2009“, meint der Ex-Profi. „Einmalig, nicht zu wiederholen.“ Mit begeisternden Auftritten überrumpelte der Aufsteiger seine Gegner ab Dezember. Inzwischen ist nicht nur ein wichtiger Teil des dafür verantwortlichen Personals weiter gezogen.

„Dann haben wir keine Chance“

Auch die Konkurrenz nehmen Fortuna Düsseldorf inzwischen sehr ernst. „Haben Sie gesehen, dass die Gegner gegen uns in der Defensive ganz anders agiert haben?“, so die rhetorische Frage von Funkel. An seine Mannschaft stellt dies neue Ansprüche im Vergleich zur Vorsaison. „Wenn wir nicht so gut sind, dass wir die individuelle Klasse der anderen Mannschaften ausschalten können, haben wir keine Chance“, so seine Warnung. Beim 1:3 gegen Bayer Leverkusen am 2. Spieltag gelang dies nicht, die Funkel-Elf hatte Glück, nicht komplett unterzugehen. In Frankfurt hielt die Fortuna schon besser dagegen. Nach der Länderspielpause geht es mit dem VfL Wolfsburg zum dritten Mal in Folge gegen einen Europapokalteilnehmer.

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