Bundesliga

Funkel bremst Lukebakio-Euphorie: „Keine Sonderrechte!“

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Dodi Lukebakio ist nach seinem Dreierpack beim 3:3 gegen den FC Bayern München endgültig in der Bundesliga angekommen. Trainer Friedhelm Funkel tritt in solchen Phasen mit all seiner Erfahrung auf die Euphoriebremse.

Friedhelm Funkel hat in seiner langjährigen Trainerkarriere schon viele Spieler kurzfristig aufsteigen und ebenso schnell wieder absteigen sehen. Auch bei Dodi Lukebakio wird er in Sachen Disziplin deshalb keine Ausnahme machen, wie er gegenüber Bild verriet: „Nein, das geht nicht. Aber das hat er auch verstanden.“

„Keine Sonderrechte“

Stattdessen bekomme der 21-Jährige „keine Sonderrechte. Er ist jung – und muss noch viel lernen.“ Fortuna sei eine Mannschaft „ohne Stars“ und habe tolle Einzelspieler, die nur im Kollektiv funktionieren können. „Dodi ist auch kein Star, weil er zum ersten Mal in seinem Profi-Leben drei Tore geschossen hat.“ Er sei vielmehr „ein Mannschaftsspieler – und so gibt er sich auch!“

Funkel schwärmt von Qualitäten

Funkel wollte die großen Qualitäten des Stürmers aber nicht vollständig unter den Tisch kehren: „Er ist brutal schnell, hat eine sehr gute Technik und ist mit einem fantastischen linken Fuß ausgestattet.“ Allerdings habe der Angreifer vor allem beim Thema Robustheit noch Luft nach oben: „Er lässt sich noch zu oft theatralisch fallen. Im Training pfeife ich schon gar nicht mehr, wenn Dodi gefoult wird.“

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