2. Bundesliga

Fürth – Aue: Köln-Bewältigung bei weihnachtlicher Atmosphäre

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Greuther Fürth hat aus den vergangenen Wochen einiges wiedergutzumachen. Schließlich unterlag der ambitionierte Zweitligisten in zwei Topspielen jeweils mit 0:4. So will sich das Kleeblatt am Samstag (13 Uhr) mit einem Sieg im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue im Aufstiegskampf wieder in Stellung bringen.

Der Blick zurück geht auf wenig erfolgreiche Wochen: In den Topspielen gegen Union Berlin und den 1. FC Köln geriet Greuther Fürth jeweils mit 0:4 heftig unter die Räder. Aus den vergangenen fünf Zweitliga-Partien resultiert gerade mal ein Sieg, inzwischen findet sich das Kleeblatt auf dem achten Tabellenplatz wieder. Krisenbewältigung soll im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue betrieben werden.

Fürther „willig und hungrig“

Beim letzten Spiel im eigenen Stadion vor der Winterpause wollen die Fürther eine „weihnachtliche und fußballerisch tolle Atmosphäre schaffen“, erklärte Damir Buric vor der Partie. Seine Mannschaft sei „willig und hungrig“, ihre Tabellenposition zu verbessern. Zumindest mit Blick auf die Torausbeute scheint das Spiel gegen Aue ein gutes Omen, schließlich erzielte die Spielvereinigung in allen elf Heimspielen gegen die Erzgebirgler mindestens einen Treffer.

Zwei Gesperrte 

Buric warnt seine Mannen jedoch: „Das wird ein richtig hartes Spiel gegen Aue. Da wird kein Zentimeter hergeschenkt. Es wird ein großer Kampf werden.“ Die beiden Langzeitverletzten Daniel Steininger und Yosuke Ideguchi stehen nicht zur Verfügung. Ebenfalls fehlen werden Maximilian Wittek (Gelbsperre) und Maximilian Bauer (Gelb-Rot-Sperre). Die letzten fünf Heimspiele gegen Aue haben die Mittelfranken allesamt gewonnen.

Seit über einem Monat sieglos

Diesen Nimbus will Erzgebirge Aue freilich brechen. Die Mannschaft von Daniel Meyer verbuchte ihren letzten Sieg jedoch vor eineinhalb Monaten. Zwischenzeitlich gab es nur ein Remis und drei Niederlagen. Noch beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz zwar fünf Punkte. In Aue ist man aber keineswegs daran interessiert, sich mit Abstiegssorgen beschäftigen zu müssen. „Wir sind sehr fokussiert, den Bock umzustoßen und lechzen nach dem Dreier“, sagte Meyer vor dem Spiel.

Des Trainers einfache Rechnung

Laut Meyer müsse man schlicht ein Tor mehr schießen als Fürth: „Das ist eine ganz einfache Rechnung.“ Auf wen seine Spieler ein besonderes Augenmerk legen sollen, merkte der Auer Übungsleiter ebenfalls an. Als gefährlichsten Akteur auf der Gegenseite hat Meyer Daniel Keita-Ruel ausgemacht, der für das Kleeblatt bereits acht Torerfolge feierte.

Meyer fordert Sieg

Außer Luke Hemmerich (Außenbandriss Sprunggelenk) kann Meyer auf das volle Spielerarsenal zurückgreifen, was dem Trainer bewusst ist: „Wir können aus dem Vollen schöpfen, sind hoch motiviert und wollen aus Fürth drei Punkte mitnehmen.“ Die eingeforderte dreifache Punktzahl würden den Veilchen im neunten Auswärtsspiel dieser Saison etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

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