Bundesliga

Für die Rückkehr in die Erfolgsspur greift Kovac in die Trickkiste

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Der FC Bayern liegt nach der 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund vor der Länderspielpause nur noch auf Rang fünf. Angesichts von sieben Punkten Rückstand auf den Tabellenführer geht es bis zur Winterpause darum, den Anschluss wiederherzustellen. Dafür greift Niko Kovac in die Trickkiste.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat der Cheftrainer des Rekordmeisters eine Motivationswand im Aufenthaltsraum des Kabinentrakts am Trainingszentrum aufhängen lassen. Darauf seien die Vereinswappen der sechs Gegner bis zur Winterpause zu sehen. Die Botschaft soll eindeutig sein: Schritt für Schritt will sich Bayern zurück an die Spitze kämpfen. „Bis zum Jahresende wollen wir den ein oder anderen Punkt auf Dortmund abknabbern“, zitiert das Boulevardblatt Kovac dazu passend.

Kovac probiert weitere Kniffe

Außerdem habe der Kroate dem Bericht zufolge vor der Mannschaft eine motivierende Ansprache gehalten. Am Vorabend des Heimspiels gegen Fortuna Düsseldorf am heutigen Samstag habe Kovac die Truppe zudem erstmals seit Wochen wieder in einem Hotel zusammengeführt. Das Abschlusstraining habe bereits um 15:30 Uhr stattgefunden, um die Anstoßzeit zu simulieren und so einen besseren Bio-Rhythmus zu gewährleisten. Für Kovac bieten diese Maßnahmen sowohl Chance als auch Gefahr. Entwickelt sich die Mannschaft bis zur Winterpause positiv, kann er sich das auf die Fahne schreiben. Bleibt der Erfolg weiter aus, könnte man ihm Aktionismus vorwerfen. In dem Fall dürften Experten auf seinen Mangel an Erfahrung bei einem Spitzenteam hinweisen. Ob sich erfahrene Profis von den Maßnahmen vereinnahmen lassen, bleibt daher abzuwarten.

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