Bundesliga

Füllkrug: Hannover bangt um seinen Top-Stürmer

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Hannover 96 ist am Dienstagabend nach einem 0:2 im Lokalduell mit dem VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die Niedersachsen vermissten ihren Top-Stürmer Niclas Füllkrug. Dessen Knieprobleme machen den Verantwortlichen Sorgen.

„Die Schmerzen waren so groß, dass er sich nicht hundertprozentig sicher fühlte und somit auch nicht zur Verfügung stand“, zitiert der kicker die Erklärung von Trainer Andre Breitenreiter. Der Verein habe den 25-Jährigen stattdessen zur Spezialbehandlung in eine Münchner Klinik geschickt. „Es ist die Sache, die ihn über viele Jahre schon belastet“, so Breitenreiter über die Probleme von Füllkrug. Der gebürtige Hannoveraner hatte sich 2013 bei Werder Bremen am rechten, 2015 beim 1.FC Nürnberg am linken Knie Knorpelschäden zugezogen. Er fehlte jeweils rund ein halbes Jahr.

Füllkrug wichtig als Torschütze und Zielspieler

Ganz so gravierend scheinen die akuten Probleme des Angreifers nicht zu sein. „Wir hoffen, dass es schneller weniger Probleme macht“, zitiert das Fachmagazin Manager Horst Heldt zur Behandlung in München. Ein längerer Ausfall von Füllkrug wäre für Hannover schwer zu kompensieren. Der 14-Tore-Mann der vergangenen Bundesliga-Saison führt auch in der laufenden Spielzeit mit drei Pflichtspieltreffern gemeinsam mit Ihlas Bebou und Hendrik Weydandt die vereinsinterne Torschützenliste an. Zudem fungiert er im System von Breitenreiter als Zielspieler, der Bälle verarbeitet und nachrückende Nebenleute einsetzen kann. Die 96er treffen am Samstag im tabellarischen Nachbarschaftsduell auswärts auf Schalke 04. Es ist die Begegnung des Tabellen-15. mit dem -16.

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