1. FC Kaiserslautern

Frontzeck hat Lauterns Negativerlebnisse „abgehakt“

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Der 1.FC Kaiserslautern muss zum Ende der ersten englischen Woche der 3. Liga am Samstag (14:00 Uhr) beim Halleschen FC antreten. Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen stehen die Roten Teufel dabei durchaus unter Druck. Ein weiteres Negativerlebnis würde die anfängliche Euphorie am Betzenberg nachhaltig trüben. Trainer Michael Frontzeck bleibt fürs erste entspannt.

„Analysiert und abgehakt“ habe das Trainerteam die späte Heimniederlage gegen Preußen Münster am Dienstagabend, wie kicker.de den 54-Jährigen zitiert. Er habe gar positives aus den beiden sieglosen Spielen gegen die Preußen und zuvor bei der SG Sonnenhof Großaspach mitnehmen können. Seine Mannschaft sei nicht gegen Spielende weggebrochen, habe die englische Woche kräftemäßig gut weggesteckt. Den Beweis dafür muss Lautern freilich am Samstag leisten.

Frühe Anreise für mehr Frische

„Es geht jetzt darum für das schwere Auswärtsspiel in Halle frisch zu sein“, sagte Frontzeck in seiner Pressekonferenz. Die Pfälzer sind bereits am gestrigen Donnerstag aufgebrochen. „Das wird eine Anfahrt von immerhin fast 500 Kilometern. Dort können wir die Fahrt raustrainieren und dann hoffe ich, dass wir wieder bei 100 Prozent sind“, so der ehemalige Bundesliga-Profi. Mit Andre Hainault muss er auf einen Schlüsselspieler verzichten, der Verteidiger wird nach einem Nasenbeinbruch sicher ausfallen. Özgür Özdemir wird ihn in der Startformation vertreten, wie Frontzeck bestätigte. Bereits gegen Münster hatte der 23-Jährige Hainault ab der 72. Minute vertreten. Der ehemalige türkische Juniorennationalspieler war in der vergangenen Saison Stammspieler bei Großaspach, kennt die 3. Liga also gut genug, um in Sachsen-Anhalt kein Sicherheitsrisiko darzustellen.

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