1. FC Kaiserslautern

Frontzeck bricht Lanze für Thiele

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Der 1.FC Kaiserslautern kann sich in der Tabelle der 3. Liga nach seiner jüngsten Erfolgsserie nach oben orientieren. Zuletzt gelang am Montagabend beim VfR Aalen nach Rückstand der dritte Sieg in Folge. Die Torschützen Elias Huth und Christan Kühlwetter kamen dabei von der Bank. Trainer Michael Frontzeck wird wohl auch am Freitagabend im Sturmzentrum auf Timmy Thiele setzen.

Der Neuzugang von Carl Zeiss Jena steht bei den Anhängern der Roten Teufel durchaus unter besonderer Beobachtung. Zwei Saisontore bei 13 Einsätzen sind keine berauschende Bilanz für den gebürtigen Berliner, zumal er für die Thüringer in der Vorsaison in 22 Spielen gleich elf Treffer markiert hatte. Seit dem 3:3 gegen Fortuna Köln am 17. September wartet er auf seinen nächsten Erfolg. Doch Frontzeck hält nichts von der Fixierung auf die nackten Zahlen. „Die Zeiten, in denen ein Mittelstürmer nur an Toren gemessen wird, sind vorbei“, zitiert der kicker den Ex-Profi. „Dafür ist das Spiel zu komplex geworden.“

„Er opfert sich auf“

Wichtig sei, dass sich Thiele in den Dienst der Mannschaft stelle. „Da opfert er sich auf“, lobt Frontzeck. Vier Torvorlagen können sich für den robusten Angreifer durchaus sehen lassen. „Natürlich will er Tore schießen, und ich bin mir sicher, dass er die in nächster Zeit auch machen wird“, begründet Frontzeck sein Festhalten an Thiele weiterhin. Der 27-Jährige ist laut Daten des Internetportals transfermarkt.de der einzige von 15 Neuzugängen, für den die Pfälzer nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga eine Ablöse gezahlt haben. Immerhin 375 000 Euro sollen dem aktuellen Tabellen-siebten die Dienste des Stürmers wert gewesen sein.

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